Oberamt Sulz (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 65/34 T 1-2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Südwürttembergische Bestände >> Inneres >> Oberämter und Landratsämter >> Oberamt Sulz
1801-1922
Überlieferungsgeschichte
Behördengeschichte
1805 bis 1812 errichtet; 1938 aufgehoben; Rechtsnachfolger wurde das Landratsamt Horb; das Kreisgebiet wurde unter die Landkreise Horb, Balingen, Freudenstadt und Rottweil verteilt.
Bestandsgeschichte und Bearbeiterbericht
Der vorliegende Bestand umfasst 195 Akten mit einem Umfang von 12,0 laufenden Metern.
Die Überlieferung wurde zunächst als Bestand F 203 im Staatsarchiv Ludwigsburg geführt. Im Herbst 1947 erstellte Dr. H. Riede das Findbuch.
Im August und September 2007 gab Karin Stolz die zuvor nur handschriftlich vorliegenden Titelaufnahmen in das Erschließungsprogramms scopeArchiv ein. Corinna Knobloch führte die Indizierung und abschließende Kontrollarbeiten durch.
Die Zitierweise des Bestandes lautet:
Wü 65/34 T 1-2 Nr. [Bestellnummer]
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Königliches Haus: Feste, Todesfälle und Jubiläumsstiftung; Württemberg: Landesgrenze und Landesvermessung, Wahlen, Einteilung und Organisation; Staatsdiener; Oberamt und Amtskörperschaft: Oberamtsvorstand, Personal, Spar- und Leihkasse, Repertorien, Bevölkerungslisten, Oberamtsvisitationen; Gemeinde: Schultheiß, Personal, Rechnungswesen, Markung und Grenzen, Ruggerichtsprotokolle; Vermögensausfolgen an Ausgewanderte und Abzug; Adel; Zigeuner; Bürger- und Beisitzrecht; Heimatlose; Heimatscheine; Ein- und Auswanderung; Bürgerwehr, Restantenlisten; Steuern und Zölle; Kirche: Bauwesen, Stiftungen, Geistliche, Personal, Besoldung; Schule: Bauwesen, Schulfond; Ablösungen; Fürsorge für Arme; Brände; Straßen; Aufsicht über politische Vereine, studentische Korporationen und Versammlungen; Spitäler, Lazarette und Armenhäuser, Heilbäder; Medizinalvisitationen; Heilpersonen; Schwarzwälder Bote; Feld- und Walddiebstähle und Weiderecht; Zunft; Flößerei; Krieg 1914ff: Mobil- und Demobilmachung, Kriegsgefangene, Ausländer im Inland, Inländer im Ausland, Hilfsmaßnahmen, kriegswirtschaftliche Maßnahmen, Schleichhandel, Lebensmittelversorgung, Versorgung mit Futtermitteln, Textilien, Schuhen und Brennmaterial, Fremdenverkehr; Arbeiter- und Bauernrat.
Behördengeschichte
1805 bis 1812 errichtet; 1938 aufgehoben; Rechtsnachfolger wurde das Landratsamt Horb; das Kreisgebiet wurde unter die Landkreise Horb, Balingen, Freudenstadt und Rottweil verteilt.
Bestandsgeschichte und Bearbeiterbericht
Der vorliegende Bestand umfasst 195 Akten mit einem Umfang von 12,0 laufenden Metern.
Die Überlieferung wurde zunächst als Bestand F 203 im Staatsarchiv Ludwigsburg geführt. Im Herbst 1947 erstellte Dr. H. Riede das Findbuch.
Im August und September 2007 gab Karin Stolz die zuvor nur handschriftlich vorliegenden Titelaufnahmen in das Erschließungsprogramms scopeArchiv ein. Corinna Knobloch führte die Indizierung und abschließende Kontrollarbeiten durch.
Die Zitierweise des Bestandes lautet:
Wü 65/34 T 1-2 Nr. [Bestellnummer]
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Königliches Haus: Feste, Todesfälle und Jubiläumsstiftung; Württemberg: Landesgrenze und Landesvermessung, Wahlen, Einteilung und Organisation; Staatsdiener; Oberamt und Amtskörperschaft: Oberamtsvorstand, Personal, Spar- und Leihkasse, Repertorien, Bevölkerungslisten, Oberamtsvisitationen; Gemeinde: Schultheiß, Personal, Rechnungswesen, Markung und Grenzen, Ruggerichtsprotokolle; Vermögensausfolgen an Ausgewanderte und Abzug; Adel; Zigeuner; Bürger- und Beisitzrecht; Heimatlose; Heimatscheine; Ein- und Auswanderung; Bürgerwehr, Restantenlisten; Steuern und Zölle; Kirche: Bauwesen, Stiftungen, Geistliche, Personal, Besoldung; Schule: Bauwesen, Schulfond; Ablösungen; Fürsorge für Arme; Brände; Straßen; Aufsicht über politische Vereine, studentische Korporationen und Versammlungen; Spitäler, Lazarette und Armenhäuser, Heilbäder; Medizinalvisitationen; Heilpersonen; Schwarzwälder Bote; Feld- und Walddiebstähle und Weiderecht; Zunft; Flößerei; Krieg 1914ff: Mobil- und Demobilmachung, Kriegsgefangene, Ausländer im Inland, Inländer im Ausland, Hilfsmaßnahmen, kriegswirtschaftliche Maßnahmen, Schleichhandel, Lebensmittelversorgung, Versorgung mit Futtermitteln, Textilien, Schuhen und Brennmaterial, Fremdenverkehr; Arbeiter- und Bauernrat.
195 Akten (12,0 lfd.m)
Bestand
Sulz am Neckar RW; Oberamt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ