Bürgermeister, Schöffen und Rat der Stadt Neuss bekunden, dass die Armen des Spendhäuschens auf dem Kirchhof gemäß der Stiftung des Hermann Kreutenbrewer, Kanoniker in S.-Andreas in Köln, eine Erbrente von 4 Radergulden wegen Grietgen Engelberts Land von dem Gasthaus zum Hl. Geist in Neuss zur Zeit des Friedens vor dem Kölnischen Krieg 1584 bezogen haben, die seitdem unbezahlt geblieben sei. Auf "Anrufen" ihres "Stuhlbruders" und Provisors des Gasthauses Johann Schutz hätten sie beschlossen, dass das Gasthaus die rückständigen Gelder einmalig mit 75 Talern abgelten könne, was geschehen sei.

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