Nicht angeführt (Vernehmungsprotokoll des Dr. jur. Artur Mayer, inhaft. im Konzentrationslager Auschwitz u. a. Konzentrationslagern sowie versch. Gefängnissen).
Vollständigen Titel anzeigen
0.4, 063/0002a
former reference number: Auschwitz 10
former reference number: I313, Folio 131-185
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> Konzentrationslager >> Konzentrationslager Sachsenhausen >> Aufbau des Lagers und Unterhaltung
10.04.1945 - 12.04.1945
Untersuchungsgefängnis Hannover, Zellerlandstr. im Jahre 1936. Lager V Neusustrum 126 Tote und ca. 240 Verwundete bei Schießereien unter Platzmeister Heller. Auf Bauabschnitt Nr. 4, 62 Tote. Beerdigung auf dem Teufelsberg. Bebauung des Sumpfbodens wie Lager VII. Strafkompanie die den Tod bedeutete. "Kettenschaufeln". Lager II Aschendorfermoor - Hümmling, Mißhandlung in Baracke Nr. 2 durch den Barackenältesten Köhnen. Lager Dieburg, Arbeit in einer Waldkolonne. Konzentrationslager Sachsenhausen 1935, Unterkunft Block 24. Bibelforscher in Block 25; Kath. Geistl. in Block 26. Prügelstrafe. 398 jüd. Häftlinge in Buchenwald. Gef. 09.11.1938 "Alle Juden vor die Blöcke".
nicht angeführt (Glowna Komisja Badania Zbrodni Niemieckich w Polsce?)
Abgebende Stelle: Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen Ludwigsburg
Art: Fotokopie vom Original
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:19 MESZ