Hans vom Rosenharz verzichtet gegen eine Abfindung von 23 lb "italiger" Heller zugunsten von Ludwig [von Haltenberg], Abt zu Weingarten, und Heinz dem Tolray genannt Vogler auf seine Ansprüche auf den Windelshofbrühl am Emmelhofer Moor. Der Verzicht gilt auch für die Brüder Wilhelm und Rudger sowie die Schwestern des Ausstellers. Geweren sind Ulrich vom Gosholz, Wilhelm vom Rosenharz zu Sigmarshofen, Wilhelm von Moshain zu Edispach (=Edensbach) und Kunz Röslin.
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Hans vom Rosenharz verzichtet gegen eine Abfindung von 23 lb "italiger" Heller zugunsten von Ludwig [von Haltenberg], Abt zu Weingarten, und Heinz dem Tolray genannt Vogler auf seine Ansprüche auf den Windelshofbrühl am Emmelhofer Moor. Der Verzicht gilt auch für die Brüder Wilhelm und Rudger sowie die Schwestern des Ausstellers. Geweren sind Ulrich vom Gosholz, Wilhelm vom Rosenharz zu Sigmarshofen, Wilhelm von Moshain zu Edispach (=Edensbach) und Kunz Röslin.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 658
B 515 U 0658
Bodnegger Amt fasc. 001 n. 08
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1391 September 20 (an sant Matheus abent)
18,9 x 29 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Hans vom Rosenharz
Empfänger: Ludwig [von Haltenberg], Abt zu Weingarten
Siegler: Aussteller und Gewerbürgen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 5 S.
Empfänger: Ludwig [von Haltenberg], Abt zu Weingarten
Siegler: Aussteller und Gewerbürgen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 5 S.
Gosholz, Ulrich von
Haltenberg, Ludwig von; Abt zu Weingarten
Moshain, Wilhelm von
Rosenharz, Hans von
Rosenharz, Rüdiger von
Rosenharz, Wilhelm von
Röslin, Kunz
Tolray, Heinz, genannt Vogler
Vogler, Heinz
Edensbach : Waldburg RV; Einwohner
Edispach = Edensbach : Waldburg RV
Emmelhofen : Bodnegg RV; Flurstücke
Sigmarshofen : Grünkraut RV; Einwohner
Windelshof : Emmelhofen, Bodnegg RV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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