Testament des Engelbrecht Seveker vom 27. Dezember 1632, verkündet am 3. Juni 1635.
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B-Testa, II 1989
B-Testa Testamente
Testamente >> 1600-1699
1632 - 1635
Darin: Beilagen: I. 20.12.1635: Niklas Renneboem, Bürgermeister von Coesfeld, bekundet, dass Julia Meilers, Witwe des Berndt Mölner, Bürgers von Coesfeld, im Beistand ihres zu diesem Akt erwählten Kurators, des Ratsverwandten Johan Bekker, den Henrich Hüninck, der Stadt Münster Lüpischen Botten, bevollmächtigt habe, das ihr von ihrem + Vetter Engelbert Seveker ausgesetzte Vermächtnis zu erheben. Zeugen: Engelbert Koppers, Johan Ridders und Berndt Wandscherer. Die Urkunde ist ausgefertigt von dem Sekretarius und Notar Joannes Renneböem. II. 18.5.1635: Bürgermeister und Rat von Coesfeld bekunden, dass auf Ersuchen der Juliana Meilers, Witwe des Bernhardt Mollers, vor ihnen der Ratsverwandte Johan Becker senior von Coesfeld eidlich erklärt hat, dass die Witwe Mollers die freie und eheliche Tochter der Eheleute Johan Möllers und Agnes Seveker sei. III. 31.3.1636. Die Witwe des Wirts Diethrich Wingeloe in Asbeck gibt ihrem Sohne Robert Wingeloe Vollmacht, das ihr von ihrem in Celle, im Lüneburger Lande + Bruder Engelbert Seveker ausgesetzte Vermächtnis zu erheben. Zeugen: Dietrich Borgers, Schmied, und Herman zur Werschbrock, Schneider. Notar: Johan Hermeling.
Enthält: Als Erben werden eingesetzt sein Wirt, der Ratsverwandte Berndt Osthoff und dessen Frau Barbara Niessen, die sich verpflichtet haben, ihn weiter zu unterhalten. Vermächtnisse erhalten 1. seine 3 Schwestern Agnes, Anna Katrina und Anna Seveker oder deren Kinder, 2. Rubert, Sohn seiner Schwester Anna Katrina, 3. Georg Konrad und Berndt Osthoff, Söhne des Erben, behuef ihrer Studien, 4. Dietrich Becker, Diener des Berndt Osthoff. Sein Barvermögen steht zum Teil im Stift Bremen aus. Das Testament wird aufgenommen in Celle von dem Notar Theodor Saruichausen in Gegenwart der Zeugen: Konrad Meurer, Pastor und Beichtvater des Testators, Georg Peine, Bürgermeister von Celle, Jobst Langenheimb, Ambtman von Petershagen, Johan von Deihe (Dhey), Hans Ebeling, Jakob Hildebrandt, alle Ratsverwandten, und M. Adam Stubenrauch, Schneider. Notars Zeugen: Jakob Bokel und Dietrich Deichman.
Enthält: Als Erben werden eingesetzt sein Wirt, der Ratsverwandte Berndt Osthoff und dessen Frau Barbara Niessen, die sich verpflichtet haben, ihn weiter zu unterhalten. Vermächtnisse erhalten 1. seine 3 Schwestern Agnes, Anna Katrina und Anna Seveker oder deren Kinder, 2. Rubert, Sohn seiner Schwester Anna Katrina, 3. Georg Konrad und Berndt Osthoff, Söhne des Erben, behuef ihrer Studien, 4. Dietrich Becker, Diener des Berndt Osthoff. Sein Barvermögen steht zum Teil im Stift Bremen aus. Das Testament wird aufgenommen in Celle von dem Notar Theodor Saruichausen in Gegenwart der Zeugen: Konrad Meurer, Pastor und Beichtvater des Testators, Georg Peine, Bürgermeister von Celle, Jobst Langenheimb, Ambtman von Petershagen, Johan von Deihe (Dhey), Hans Ebeling, Jakob Hildebrandt, alle Ratsverwandten, und M. Adam Stubenrauch, Schneider. Notars Zeugen: Jakob Bokel und Dietrich Deichman.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:41 MEZ