Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen des Fememordes an dem SA-Mann Josef Hilmerich in Düsseldorf durch Nationalsozialisten. Strafverfahren gegen den Rechtsbeistand Arnold Vahsen, oppositioneller Nationalsozialist, wegen Beschuldigungen gegen den NSDAP-Gauleiter Florian in der Mordaffäre Hilmerich
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I. HA Rep. 84a, Nr. 54835
I. HA Rep. 84a Justizministerium
Justizministerium >> 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) >> 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) >> 04.03.07 Reaktionäre und nationalsozialistische Organisationen (1920 - 1941) >> 04.03.07.02 Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei und ihre Organisationen (1920 - 1938) >> 04.03.07.02.03 Strafverfolgung von Aktionen und Vergehen nach der Machtübernahme (1933 - 1935) >> 04.03.07.02.03.02 Einzelne Landesteile (1933 - 1935) >> 04.03.07.02.03.02.07 Rheinprovinz und Hohenzollern
Nov. 1930 - Jan. 1934
Enthält u. a.:
- Berichte des Oberstaatsanwalts in Düsseldorf und des Generalstaatsanwalts in Düsseldorf über den Stand der Ermittlungen, den von der nationalsozialistischen Presse geschürten Verdacht gegen Kommunisten als angebliche Täter und die Rolle der Rechtsanwälte Obuch und Dr. Horstmann als Vertreter der KPD bei den Ermittlungen, Dez. 1930, Jan. 1931
- "Fememord in Düsseldorf?" In: "Berliner Tageblatt" vom 3.1.1933
- Urteil des Amtsgerichts in Düsseldorf gegen Vahsen in erster Instanz, März 1933
- Mitteilung des Oberstaatsanwalts in Düsseldorf über die Überführung des in "politische Schutzhaft" genommenen Vahsen in die Heil- und Pflegeanstalt Düsseldorf-Grafenberg, Mai 1933
- Urteil der 5. Kleinen Strafkammer des Landgerichts in Düsseldorf gegen Vahsen als Berufungsinstanz, Dez. 1933.
- Berichte des Oberstaatsanwalts in Düsseldorf und des Generalstaatsanwalts in Düsseldorf über den Stand der Ermittlungen, den von der nationalsozialistischen Presse geschürten Verdacht gegen Kommunisten als angebliche Täter und die Rolle der Rechtsanwälte Obuch und Dr. Horstmann als Vertreter der KPD bei den Ermittlungen, Dez. 1930, Jan. 1931
- "Fememord in Düsseldorf?" In: "Berliner Tageblatt" vom 3.1.1933
- Urteil des Amtsgerichts in Düsseldorf gegen Vahsen in erster Instanz, März 1933
- Mitteilung des Oberstaatsanwalts in Düsseldorf über die Überführung des in "politische Schutzhaft" genommenen Vahsen in die Heil- und Pflegeanstalt Düsseldorf-Grafenberg, Mai 1933
- Urteil der 5. Kleinen Strafkammer des Landgerichts in Düsseldorf gegen Vahsen als Berufungsinstanz, Dez. 1933.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:34 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Tektonik
- STAATSOBERHAUPT UND OBERSTE STAATSBEHÖRDEN, MINISTERIEN UND ANDERE ZENTRALBEHÖRDEN PREUSSENS AB 1808 (Tektonik)
- Justiz (Tektonik)
- Justizverwaltung und Rechtspflege (Tektonik)
- Justizministerium (Bestand)
- 04 Abteilung für Strafrecht und Strafvollzug (1788 - 1944) (Gliederung)
- 04.03 Strafverfolgung. Politische Organisationen und Parteien bzw. einzelne politische Ereignisse (1795 - 1944) (Gliederung)
- 04.03.07 Reaktionäre und nationalsozialistische Organisationen (1920 - 1941) (Gliederung)
- 04.03.07.02 Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei und ihre Organisationen (1920 - 1938) (Gliederung)
- 04.03.07.02.03 Strafverfolgung von Aktionen und Vergehen nach der Machtübernahme (1933 - 1935) (Gliederung)
- 04.03.07.02.03.02 Einzelne Landesteile (1933 - 1935) (Gliederung)
- 04.03.07.02.03.02.07 Rheinprovinz und Hohenzollern (Gliederung)