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Koechling, Dr. Ludwig; Archivar (Bestand)
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Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen (Archivtektonik) >> 07. Nachlässe
1914 - 1968
Dr. Phil. Ludwig Koechling, geboren Bochum 19.02.1900, gestorben Lennep 08.10.1968; Schulbesuch Gymnasium Bochum, Notabitur 1917, Aufnahme des Studiums 1919; Studienorte Münster, Würzburg, Marburg, Fachrichtung Geschichte, Germanistik, vergleichende Sprachstudien; 1924 Promotion bei Edmund Stengel mit dem Thema: Untersuchungen über die Anfänge des öffentlichen Notariats in Deutschland; im Mai 1925 Staatsexamen; 1927/1928 Kursus zur Einführung in den höheren Archivdienst in Berlin-Dahlem; nicht in den Staatlichen Archivdienst übernommen wegen einer Augenkrankheit; freiberuflich tätig als Archivordner für die Kirchenprovinz Westfalen (nach 1945 Evangelische Kirche von Westfalen) und die Archivberatungsstelle beim Landschaftsverband in Münster; 1958 erste feste Anstellung als Hilfsassistent am Institut für Westfälische Kirchengeschichte in Münster; wegen Erreichung der Altersgrenze dort ausgeschieden 1965; anschließend mit dem Aufbau des Archivs des Landesverbandes der Inneren Mission in Münster beauftragt und festangestellt. Im Dienst erkrankt und im Krankenhaus Lennep heimgegangen. Der wissenschaftliche Nachlass wurde im September 1969 dem Archiv der EKvW übergeben und im März 1970 geordnet. Aus lagerungstechnischen Gründen wurde während der Neuverpackung des Archivs im Rahmen der Umzugsvorbereitungen 2009 eine neue Signatur vergeben. Die frühere Signatur ist im Feld "Altsignatur" vermerkt. In dem Fall, wo mehrere Einzelvorgänge zu einer Akte zusammengeführt worden sind, sind die Altsignaturen auch im Enthält-Vermerk in Klammern hinter dem jeweiligen Sachbetreff aufgeführt worden. Der Bestand wurde unter Zugrundelegung internationaler Verzeichnungsgrundsätze nach ISAD (G) erschlossen. Bei der Verzeichnung erhielten die Akten fortlaufende Nummern, die als gültige Archivsignaturen in der Bestellsignatur jeder Verzeichnungseinheit als letzte arabische Nummer oder im Findbuch ganz links neben dem jeweiligen Aktentitel aufgeführt sind. Unterhalb des Aktentitels geben die Vermerke „Enthält, Enthält nur, Enthält u.a., Enthält v.a., Enthält auch“ eingrenzende oder weiterführende Auskünfte über den Inhalt. Unter „Darin“ sind besondere Schriftgutarten wie Druckschriften, Presseberichte, Bauzeichnungen oder Fotos aufgelistet. Nach den Erschließungsvermerken folgt die alte Archivsignatur oder das Aktenzeichen, falls sie auf der Akte vermerkt waren. Ganz rechts schließen sich die Laufzeiten der Archivalien an. Zu beachten sind hier zwei verschiedene Arten von Klammern: ( ) verweisen bei Abschriften auf das Datum des Originals, [ ] kennzeichnen erschlossene Jahresangaben undatierter Schriftstücke.Sofern die Benutzung nicht zu Verwaltungszwecken erfolgt, unterliegen gemäß § 7 Abs. 1 Kirchengesetz zur Sicherung und Nutzung von kirchlichem Archivgut in der Evangelischen Kirche der Union (Archivgesetz - ArchivG) vom 6.5.2000 sämtliche Archivalien einer 30-jährigen Sperrfrist (gerechnet nach dem Ende ihrer Laufzeit). Für Archivgut, das sich nach seiner Zweckbestimmung oder nach seinem wesentlichen Inhalt auf natürliche Personen bezieht, gelten laut § 7 Abs. 2 ArchivG zusätzliche Schutzfristen. Diese Archivalien dürfen auch nach Ablauf der allgemeinen Sperrfrist frühestens 10 Jahre nach dem Tod der betroffenen Person(en) benutzt werden. Ist das Todesjahr nicht feststellbar, endet die Schutzfrist 90 Jahre nach Geburt. Ist auch das Geburtsjahr nicht bekannt, endet die Schutzfrist 60 Jahre nach Entstehung der Unterlagen.Bei der Zitierung des Archivbestandes ist anzugeben: LkA EKvW 3.3 Nr. ... (hier folgt die Archivsignatur des entsprechenden Archivales). Das Kürzel steht in dieser Reihenfolge für "Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen, Bestand 3.3 Nr. ...".Bielefeld, im Dezember 2009Literatur: Dienstliche Angelegenheiten Koechling in A 11 - 03; Nachrufe in den "Allgemeinen Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft für das Archiv- und Bibliothekswesen in der EKD Nr. 2/1968 vom 20. Dez. 1968; "Der Archivar" Mitteilungsblatt für deutsches Archivwesen; 22. Jg. 1969 Sp. 350 f.; Jahrbuch des Vereins für Westfälische Kirchengeschichte Bd. 62 (1969) S. 9.
Form und Inhalt: Dr. Phil. Ludwig Koechling, geboren Bochum 19.02.1900, gestorben Lennep 08.10.1968; Schulbesuch Gymnasium Bochum, Notabitur 1917, Aufnahme des Studiums 1919; Studienorte Münster, Würzburg, Marburg, Fachrichtung Geschichte, Germanistik, vergleichende Sprachstudien; 1924 Promotion bei Edmund Stengel mit dem Thema: Untersuchungen über die Anfänge des öffentlichen Notariats in Deutschland; im Mai 1925 Staatsexamen; 1927/1928 Kursus zur Einführung in den höheren Archivdienst in Berlin-Dahlem; nicht in den Staatlichen Archivdienst übernommen wegen einer Augenkrankheit; freiberuflich tätig als Archivordner für die Kirchenprovinz Westfalen (nach 1945 Evangelische Kirche von Westfalen) und die Archivberatungsstelle beim Landschaftsverband in Münster; 1958 erste feste Anstellung als Hilfsassistent am Institut für Westfälische Kirchengeschichte in Münster; wegen Erreichung der Altersgrenze dort ausgeschieden 1965; anschließend mit dem Aufbau des Archivs des Landesverbandes der Inneren Mission in Münster beauftragt und festangestellt. Im Dienst erkrankt und im Krankenhaus Lennep heimgegangen.
Der wissenschaftliche Nachlass wurde im September 1969 dem Archiv der EKvW übergeben und im März 1970 geordnet. Aus lagerungstechnischen Gründen wurde während der Neuverpackung des Archivs im Rahmen der Umzugsvorbereitungen 2009 eine neue Signatur vergeben. Die frühere Signatur ist im Feld "Altsignatur" vermerkt. In dem Fall, wo mehrere Einzelvorgänge zu einer Akte zusammengeführt worden sind, sind die Altsignaturen auch im Enthält-Vermerk in Klammern hinter dem jeweiligen Sachbetreff aufgeführt worden.
Der Bestand wurde unter Zugrundelegung internationaler Verzeichnungsgrundsätze nach ISAD (G) erschlossen. Bei der Verzeichnung erhielten die Akten fortlaufende Nummern, die als gültige Archivsignaturen in der Bestellsignatur jeder Verzeichnungseinheit als letzte arabische Nummer oder im Findbuch ganz links neben dem jeweiligen Aktentitel aufgeführt sind. Unterhalb des Aktentitels geben die Vermerke ”Enthält, Enthält nur, Enthält u.a., Enthält v.a., Enthält auch“ eingrenzende oder weiterführende Auskünfte über den Inhalt. Unter ”Darin“ sind besondere Schriftgutarten wie Druckschriften, Presseberichte, Bauzeichnungen oder Fotos aufgelistet. Nach den Erschließungsvermerken folgt die alte Archivsignatur oder das Aktenzeichen, falls sie auf der Akte vermerkt waren. Ganz rechts schließen sich die Laufzeiten der Archivalien an. Zu beachten sind hier zwei verschiedene Arten von Klammern: ( ) verweisen bei Abschriften auf das Datum des Originals, [ ] kennzeichnen erschlossene Jahresangaben undatierter Schriftstücke.
Sofern die Benutzung nicht zu Verwaltungszwecken erfolgt, unterliegen gemäß § 7 Abs. 1 Kirchengesetz zur Sicherung und Nutzung von kirchlichem Archivgut in der Evangelischen Kirche der Union (Archivgesetz - ArchivG) vom 6.5.2000 sämtliche Archivalien einer 30-jährigen Sperrfrist (gerechnet nach dem Ende ihrer Laufzeit). Für Archivgut, das sich nach seiner Zweckbestimmung oder nach seinem wesentlichen Inhalt auf natürliche Personen bezieht, gelten laut § 7 Abs. 2 ArchivG zusätzliche Schutzfristen. Diese Archivalien dürfen auch nach Ablauf der allgemeinen Sperrfrist frühestens 10 Jahre nach dem Tod der betroffenen Person(en) benutzt werden. Ist das Todesjahr nicht feststellbar, endet die Schutzfrist 90 Jahre nach Geburt. Ist auch das Geburtsjahr nicht bekannt, endet die Schutzfrist 60 Jahre nach Entstehung der Unterlagen.
Bei der Zitierung des Archivbestandes ist anzugeben: LkA EKvW 3.3 Nr. ... (hier folgt die Archivsignatur des entsprechenden Archivales). Das Kürzel steht in dieser Reihenfolge für "Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen, Bestand 3.3 Nr. ...".
Bielefeld, im Dezember 2009
Literatur: Dienstliche Angelegenheiten Koechling in A 11 - 03; Nachrufe in den "Allgemeinen Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft für das Archiv- und Bibliothekswesen in der EKD Nr. 2/1968 vom 20. Dez. 1968; "Der Archivar" Mitteilungsblatt für deutsches Archivwesen; 22. Jg. 1969 Sp. 350 f.; Jahrbuch des Vereins für Westfälische Kirchengeschichte Bd. 62 (1969) S. 9.
Bestand
Wilhelm Rahe: "Dr. Ludwig Koechling zum Gedächtnis" in: Jahrbuch für Westfälische Kirchengeschichte Band 62, 1969 S. 9
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.