Äbtissin und Konventualinnen des Adeligen, dem Ritterkanton Kraichgau inkorporierten Fräuleinstifts in Pforzheim verpfänden das Stift mit allen Gütern, insbesondere den Hof Bockschaft mit allem Zubehör der Helena Maria Wild, verwitwete Hofgerichts und Landschaftsassessorin von Ludwigsburg, für 100000 Gulden auf 10 Jahre zu einem jährlichen Zins von 4 1/2 % für das erste Jahr und 4 % für weitere 9 Jahre mit der Maßgabe, daß jährlich 1000 Gulden von der Schuld getilgt werden. - Sr.u.U.: A. u. die Leihgeberin. Abschr. Pap. - U.: Dorothee Sibille von Mentzingen Abtissin, Maria Charlotte de Bauz, Friderique Eleonore von Moltken, Sophia Barbara von Löben, Christiane Charlotte von Mentzingen, Helena Maria Wildin gebohrene Wilhelmin, Philipp Heinrich Leußler, Rechnungsrath, als hierzu authorisierter Kriegsvogt und Beistand Bestätigung des Direktors, der Ritterräte und des Ausschußes der schwäbischen Reichsritterschaft, Kanton Kraichgau - A.S.: N: 7 ad fol. 11 v
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Äbtissin und Konventualinnen des Adeligen, dem Ritterkanton Kraichgau inkorporierten Fräuleinstifts in Pforzheim verpfänden das Stift mit allen Gütern, insbesondere den Hof Bockschaft mit allem Zubehör der Helena Maria Wild, verwitwete Hofgerichts und Landschaftsassessorin von Ludwigsburg, für 100000 Gulden auf 10 Jahre zu einem jährlichen Zins von 4 1/2 % für das erste Jahr und 4 % für weitere 9 Jahre mit der Maßgabe, daß jährlich 1000 Gulden von der Schuld getilgt werden. - Sr.u.U.: A. u. die Leihgeberin. Abschr. Pap. - U.: Dorothee Sibille von Mentzingen Abtissin, Maria Charlotte de Bauz, Friderique Eleonore von Moltken, Sophia Barbara von Löben, Christiane Charlotte von Mentzingen, Helena Maria Wildin gebohrene Wilhelmin, Philipp Heinrich Leußler, Rechnungsrath, als hierzu authorisierter Kriegsvogt und Beistand Bestätigung des Direktors, der Ritterräte und des Ausschußes der schwäbischen Reichsritterschaft, Kanton Kraichgau - A.S.: N: 7 ad fol. 11 v
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Kraichg. Damenstift U 91
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Kraichg. Damenstift Kraichgauer Adeliges Damenstift
Kraichgauer Adeliges Damenstift >> A Urkunden
1755 Aug. 29 - Pforzheim
Pap. 8 Bl.
Archivale
Cappler v. Oedheim, gen. v. Bautz; Marie Albertine Charlotte, Stiftsdame
Leussler; Philipp Heinrich, ritterschaftlicher Kriegsvogt
Loeben; Sophia Barbara v., Stiftsdame
Mentzingen; Christiane Charlotte v., Stiftdame
Mentzingen; Dorothea Sybilla v., Äbtissin
Moltke; Friederike Eleonore v., Stiftsdame
Reichsritterschaft, schwäbische; Kanton Kraichgau
Wild; Helena Maria, geb. Wilhelm
Wilhelm; s. Wild, Maria Helena
Bockschaft, Kirchardt HN; Hof
Schulden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:09 MESZ