Vor dem Notar Anton Schröder verkauft der Werler Bürger Junggeselle Albert Kühn sein an der Brunnengasse gelegenes elterliches Haus, das mit einer jährlichen Abgabe von 30 Petermänger an das Werler Hospital belastet ist, an den Werler Bürger Eberhard Bram für 330 Rt. 30 Rt. sind bei Vertragsabschluß sogleich ausgezahlt, über 300 Rt. wird eine besondere Obligation ausgestellt.
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Vor dem Notar Anton Schröder verkauft der Werler Bürger Junggeselle Albert Kühn sein an der Brunnengasse gelegenes elterliches Haus, das mit einer jährlichen Abgabe von 30 Petermänger an das Werler Hospital belastet ist, an den Werler Bürger Eberhard Bram für 330 Rt. 30 Rt. sind bei Vertragsabschluß sogleich ausgezahlt, über 300 Rt. wird eine besondere Obligation ausgestellt.
INA, A 564
INA Inventar des Archivs der Stadt Werl
INA Inventar des Archivs der Stadt Werl >> A - Urkunden der Stadt Werl
1798 September 13 {Werl}
Enthält: Ausf.-Papier; Unterschriften: Notar Franc. Anton Schröder, der siegelt, A. Kühn; Handzeichen v. Everhard Bram, Philip Cordes u. Fridrich Hatting als Zeugen. - 1798 Nov. 6 Werl Bestätigung durch Stadtsekretär Schulten, Stadtsekret.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:25 MEZ