Reichssachen (Bestand)
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NLA HA, Cal. Br. 11
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.1 Fürstentum Calenberg >> 1.1.2 Akten >> 1.1.2.2 Auswärtiges und Reichssachen
1507-1864
Bestandsgeschichte: Vorwort 1949:
Der umfangreiche Bestand reicht - wie der Bestand Cal. Br. 24 - über das Abschlußjahr der Abteilung Calenberg, 1705, hinaus bis ins 19. Jahrhundert, ist aber im Gegensatz zu diesem geschlossen; auch sind höchstens 5 oder 6 Aktenstücke aus anderen Beständen später hierhingebracht worden. Er konnte also ohne nennenswerte Veränderung der alten Ordnung verzeichnet werden. Nur eine Reihe Aktenstücke unter B: Fürstentum Calenberg mußten einmal nach A: Fürstentum Grubenhagen, zum andern und hauptsächlich nach C: Fürstentum Calenberg unter Wolfenbüttelscher Herrschaft gebracht werden, da sie bestenfalls als Vorakten dieser Gruppe betrachtet werden können. Die alte beziehungsweise die neue Signatur wurde jeweils vermerkt. Die Aktentitel konnten ebenfalls fast durchweg beibehalten werden, wenn sie auch in manchen Fällen zum Teil sinnentstellende Schreibfehler enthielten, die stillschweigend verbessert wurden. Nur in einzelnen Fällen, wo Wasserschäden eingetreten waren, mußten die Akten durchgesehen und mit neuen Titeln versehen werden. Dies wirkt sich auch insofern nicht aus, da der Bestand trotz seiner Bedeutung, und zwar nicht nur für Hannovers Stellung zum Reich, bisher kaum benutzt wurde. Allein die Gruppe F: Reichsgerichte ist nach 1700 kaum durchsehenswert; hier liegen aber unter Nr. 137 eine große Zahl eigenhändiger Briefe A.G. von Bernstorffs aus den Jahren 1710 bis 1713 sowie unter Nr. 402 und 422 Akten, die den Fall Berlepsch betreffen. Bis auf wenige Stücke ist der alte Bestand erhalten geblieben. Es ist aber damit zu rechnen, daß auch diese sich wiederfinden werden. An der entsprechenden Stelle wurde für späteren Nachtrag Platz gelassen.
Bestandsgeschichte: 1974 wurde eine Abschrift des Findbuches angefertigt, wobei der gesamte Bestand mit laufender Nummer durchgezählt wurde.
Bearbeiter: Dr. Richard Drögereit 1949
Der umfangreiche Bestand reicht - wie der Bestand Cal. Br. 24 - über das Abschlußjahr der Abteilung Calenberg, 1705, hinaus bis ins 19. Jahrhundert, ist aber im Gegensatz zu diesem geschlossen; auch sind höchstens 5 oder 6 Aktenstücke aus anderen Beständen später hierhingebracht worden. Er konnte also ohne nennenswerte Veränderung der alten Ordnung verzeichnet werden. Nur eine Reihe Aktenstücke unter B: Fürstentum Calenberg mußten einmal nach A: Fürstentum Grubenhagen, zum andern und hauptsächlich nach C: Fürstentum Calenberg unter Wolfenbüttelscher Herrschaft gebracht werden, da sie bestenfalls als Vorakten dieser Gruppe betrachtet werden können. Die alte beziehungsweise die neue Signatur wurde jeweils vermerkt. Die Aktentitel konnten ebenfalls fast durchweg beibehalten werden, wenn sie auch in manchen Fällen zum Teil sinnentstellende Schreibfehler enthielten, die stillschweigend verbessert wurden. Nur in einzelnen Fällen, wo Wasserschäden eingetreten waren, mußten die Akten durchgesehen und mit neuen Titeln versehen werden. Dies wirkt sich auch insofern nicht aus, da der Bestand trotz seiner Bedeutung, und zwar nicht nur für Hannovers Stellung zum Reich, bisher kaum benutzt wurde. Allein die Gruppe F: Reichsgerichte ist nach 1700 kaum durchsehenswert; hier liegen aber unter Nr. 137 eine große Zahl eigenhändiger Briefe A.G. von Bernstorffs aus den Jahren 1710 bis 1713 sowie unter Nr. 402 und 422 Akten, die den Fall Berlepsch betreffen. Bis auf wenige Stücke ist der alte Bestand erhalten geblieben. Es ist aber damit zu rechnen, daß auch diese sich wiederfinden werden. An der entsprechenden Stelle wurde für späteren Nachtrag Platz gelassen.
Bestandsgeschichte: 1974 wurde eine Abschrift des Findbuches angefertigt, wobei der gesamte Bestand mit laufender Nummer durchgezählt wurde.
Bearbeiter: Dr. Richard Drögereit 1949
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ