Kläger: Christian Wilhelm Kirchhoff in Hamburg als Interessent der "Süder-Dithmarscher Haupt-Lotterie" (Beklagter).- Beklagter: Nicolaus Ludwig Wilckens und Hermann Goverts (junior) als curatores bonorum des Tillmann Schomaker, Ernst Daniel Beckstein und Hans Joachim Bollmann als Vormünder des Peter Heus sowie Hinrich Christian Heus, sämtliche als Erben des Peter Heus (der Ältere), "Collecteur" der "Süder-Dithmarscher Haupt-Lotterie" in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis (beendet durch außergerichtlichen Vergleich); Versendung der Akten an eine Juristen-Fakultät und Weiterführung eines Vollstreckungsverfahrens (processus exesutivus) in einem Streit um eine Forderung der Beklagten gegen den Kläger in Höhe von 7828 Mark Courant aus Lotterie-Geschäften; Kläger-Einrede der Gegenforderung in Höhe von 29 212 Mark Courant und der Rechtshängigkeit der Sache
Vollständigen Titel anzeigen
Kläger: Christian Wilhelm Kirchhoff in Hamburg als Interessent der "Süder-Dithmarscher Haupt-Lotterie" (Beklagter).- Beklagter: Nicolaus Ludwig Wilckens und Hermann Goverts (junior) als curatores bonorum des Tillmann Schomaker, Ernst Daniel Beckstein und Hans Joachim Bollmann als Vormünder des Peter Heus sowie Hinrich Christian Heus, sämtliche als Erben des Peter Heus (der Ältere), "Collecteur" der "Süder-Dithmarscher Haupt-Lotterie" in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis (beendet durch außergerichtlichen Vergleich); Versendung der Akten an eine Juristen-Fakultät und Weiterführung eines Vollstreckungsverfahrens (processus exesutivus) in einem Streit um eine Forderung der Beklagten gegen den Kläger in Höhe von 7828 Mark Courant aus Lotterie-Geschäften; Kläger-Einrede der Gegenforderung in Höhe von 29 212 Mark Courant und der Rechtshängigkeit der Sache
211-2_K 38
K 1726
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> K
1719-1733
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Goy. Beklagter: Dr. Johann Nikolaus Schmid.- Instanzen: 1. (Obergericht 1734). 2. Reichskammergericht 1735-1737.- Darin: "Oktroy" und "Resolutionen" des Königs von Dänemark über die Einrichtung der "Süder-Dithmarscher Haupt-Lotterie" zur Unterstützung für die Opfer der Sturmflut 1717 sowie entsprechende Bekanntmachungen, Verträge, Gewinn-listen und Lose der Lotterie 1719-1727; Bürgschaft von 1723 des Franz Thomsen, Johann Hinrich Thomsen, Jürgen Heitmann, Jürgen Heitmann (junior) und Johann Nicolaus Schinckel in Hamburg für die richtige Abwicklung der Ziehung der Lotterie; Vergleich von 1723 zwischen Peter Heus und dem Direktor der Lotterie Johann Hinrich Thomsen, Schnürmacher und Bürger zu Hamburg, über Lotterie-Geschäfte; Petitionen zahlreicher Hamburger Bürger an den dänischen König wegen Unregelmäßigkeiten bei der Lotterie; Aktenstücke aus Prozessen der Parteien, der Interessenten der Lotterie und des Johann Hinrich Thomsen vor Hamburger Gerichten und dem Reichskammergericht aus der Zeit 1727-1733.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11221 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ