Johann Rehm von Gögglingen [Stadt Ulm] hat am 18. Juni 1686 sein Erblehen in Gögglingen an Georg Buchenscheit von Erbach [Alb-Donau-Kreis], damals Schultheiß in Gögglingen, verkauft. Dazu gehören Haus, Stadel und Garten im Dorf sowie Äcker. Außerdem hat er ihm noch 2,25 Jauchert Krautäcker, die nicht zu dem Lehen gehören, verkauft. Lehen und Krautäcker sind dem Heiliggeistspital in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch 261/2, 254] mit hoher und niederer Gerichtsbarkeit unterworfen. Außerdem sind sie ihm steuer-, dienst- und zinspflichtig. Der Zehnt davon steht dem Benediktinerkloster Wiblingen [Stadt Ulm] zu. Der Käufer hat ihm damals versprochen, für das Lehen und die Äcker 450 Gulden Ulmer Stadtwährung bar zu bezahlen. Da der Verkauf aber damals nicht beurkundet wurde, wird dies nun nachgeholt.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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