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Hans von Wolmershusen, Ritter, Katharina, seine Ehefrau, und Hans, beider Sohn, verkaufen an das Kloster zu Bronnbach (Brunnebach) 20 Malter Korn und 10 Malter Weizen auf ihrem Hof zu Sulzdorf um 360 Gulden.
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Hans von Wolmershusen, Ritter, Katharina, seine Ehefrau, und Hans, beider Sohn, verkaufen an das Kloster zu Bronnbach (Brunnebach) 20 Malter Korn und 10 Malter Weizen auf ihrem Hof zu Sulzdorf um 360 Gulden.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-US Urkundenselekt
Urkundenselekt >> 2. 1300-1399
1371 Dezember 8 ("Der geben wart, do man zalt von Cristes geburt druzehenhundert jar und eins und sibetzig jar an dem nechsten montage noch sant Nyclaus tag dez heiligen byschofes")
Urkunden
Siegler: Hans von Wolmershusen, Edelknecht, Aussteller; Katharina, dessen Ehefrau; Konrad Gyrn von Giebelstadt; Heinrich von Rebstok; Heinrich Gundelwin von Grünsvel; Hartrach von Buttert, Edelknecht
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 6 Siegel an Pergamentstreifen
Vermerke: Auf der Rückseite: "Litera domini Johannis de Wolmershusen". Ferner: "Sulsdorf. Gült uff einem hof daselbst. Anno 1371"
Besonderheiten: Kopie in Kopiar B: StAWt-R Lit. A Nr. 436, fol. 103 sq.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.