Versorgungsamt Freiburg (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Freiburg, G 1205/5
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg (Archivtektonik) >> Baden-Württemberg 1952 ff.: Untere Behörden, untere Sonderbehörden >> Geschäftsbereich Ministerium für Arbeit, Gesundheit, Familie und Frauen >> Versorgungswesen
Bis 2005
Einleitung: Die Akten des vorliegenden Bestands (als Auswahlarchivierung zumeist auf die Anfangsbuchstaben O und T bei Nachnamen beschränkte Einzelfallakten) gelangten in mehreren Ablieferungen ins Staatsarchiv Freiburg. integriert: Dabei wurden die Bestände G 1205/1; G 1205/2; G 1205/3; G 1205/4; G 1205/6; G 1205/8; G 1205/9; G 1205/10; G 1205/11; G 1205/12 in den Bestand G 1205/5 integriert. - Bei den Versehrten- und Behindertenakten findet sich im Aktentitel lediglich ein(e) Betroffene(r). - Bei Witwenakten wird zuerst die Antragstellerin genannt und danach in Klammern der verstorbene Ehemann, bei Waisenakten der/die Bezugsberichtigte und in Klammern ggf. der Vater oder die Mutter. - Bei den sogenannten Elternakten (in der Regel die Mütter und Väter von Gefallenen oder Vermissten betreffend) wird zuerst der Namen des Verstorbenen aufgeführt, danach folgen (in Klammern) die Namen Eltern. - Komplizierter gestaltet sich der Aufbau der Titelaufnahme im Fall, dass mehrere verstorbene Geschwister betroffen sind: Hier werden zuerst die Geschwisterkinder und dann in Klammern dahinter die Eltern genannt. Der Bestand wurde von Annette Dittrich, Edgar Hellwig, Sinah Panizic, Annika Scheumann und Judith Zimmermann bearbeitet. Nach seiner Verzeichnung umfasst der Bestand G 1205/7 insgesamt 3061 Faszikel und misst 36,5 lfd.m. Freiburg, April 2019 Dr. Christof Strauß
3061
Bestand
Freiburg im Breisgau FR; Versorgungsamt
Verbrechen gegen die Menschlichkeit; Ermittlungsakten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:41 MEZ