Michael Haim ufm Forst und Lienhard Dingler vom Teuber (=Deibers), Vögte der Nesa Haine, Witwe des Simon Küng von Stocken, verkaufen mit Zustimmung der Obrigkeit in Waldburg dem Konrad Küng zu Stocken für 100 fl Landswährung einen jährlichen ablösbaren, zu Martini fälligen Ewigzins von 5 fl. Sie verpfänden dafür das Gut zum Teuber, das zwischen Sebastian Haim und Bestlin Muolter liegt. Aus dem Gut gehen an die Herrschaft Waldburg 12 Streichen Hafer und 30 Kreuzer, an die Heiligen zu Karsee 28 ß d Zins, an Stoffel Mangolt zu Ravensburg 9 fl Zins aus einem Kapital von 180 fl, Martin Meichtelin zum Moser 5 fl Zins von 100 fl Kapital und an Hans Küng zu Stocken 2 lb d Zins von einem Kapital von 40 lb d.
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Michael Haim ufm Forst und Lienhard Dingler vom Teuber (=Deibers), Vögte der Nesa Haine, Witwe des Simon Küng von Stocken, verkaufen mit Zustimmung der Obrigkeit in Waldburg dem Konrad Küng zu Stocken für 100 fl Landswährung einen jährlichen ablösbaren, zu Martini fälligen Ewigzins von 5 fl. Sie verpfänden dafür das Gut zum Teuber, das zwischen Sebastian Haim und Bestlin Muolter liegt. Aus dem Gut gehen an die Herrschaft Waldburg 12 Streichen Hafer und 30 Kreuzer, an die Heiligen zu Karsee 28 ß d Zins, an Stoffel Mangolt zu Ravensburg 9 fl Zins aus einem Kapital von 180 fl, Martin Meichtelin zum Moser 5 fl Zins von 100 fl Kapital und an Hans Küng zu Stocken 2 lb d Zins von einem Kapital von 40 lb d.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I U 1508
fasc. 005 n. 02
B 522 II U 1422
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I >> Urkunden
1583 Oktober 17 (den sibenzehendten tag monats Octobris)
36,1 x 32,7 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Michael Haim ufm Forst u.a.
Empfänger: Konrad Küng zu Stocken
Siegler: Matern von Nenningen, Pfleger und Ammann der Herrschaft Waldburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Rückvermerk vom 18. Dezember 1666: "Georg Flam zum Gaukler berichtet, das das guet Teuber h[errn] Nicolao von Deuring seel. an der gant verstanden."
Empfänger: Konrad Küng zu Stocken
Siegler: Matern von Nenningen, Pfleger und Ammann der Herrschaft Waldburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Rückvermerk vom 18. Dezember 1666: "Georg Flam zum Gaukler berichtet, das das guet Teuber h[errn] Nicolao von Deuring seel. an der gant verstanden."
Deuring, Nikolaus von
Dingler, Leonhard
Flamm, Georg
Haim, Michael
Haim, Sebastian
Haini, Nesa
Küng, Konrad
Küng, Simon
Mangolt, Stoffel
Meichtelin, Martin
Muolter, Bestlin
Nenningen, Matern von; Oberamtmann
Deibers : Vogt RV
Deibers : Vogt RV; Einwohner
Forst : Vogt RV; Einwohner
Gaukler : Vogt RV; Einwohner
Karsee : Wangen im Allgäu RV; Heiliger
Moser : Vogt RV; Einwohner
Ravensburg RV; Einwohner
Stocken : Vogt RV oder Waldburg RV
Stocken : Vogt RV; Einwohner
Stocken : Waldburg RV; Einwohner
Teuber = Deibers : Vogt RV
Waldburg RV; Ammann
Waldburg RV; Herrschaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2026, 00:23 MEZ
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