Militärische Unterlagen der Familie Juch, Zons
Vollständigen Titel anzeigen
S 073, 0167
S 073 Erster Weltkrieg
Erster Weltkrieg >> 05. Persönliche Unterlagen
1914 - 1926
Enthält: Feldpostkarten mit fotografischen Bildmotiven von der Front (Soldaten in Gruppe und Einzeln, Stellungen, Granaten bzw. Minen) aus Galizien, Flandern (Ypern) und Nordfrankreich, teilweise adressiert an und geschrieben von Unteroffizier Fritz (Friedrich Wilhelm) Juch von der Minenwerferkompanie 315, 15. Landwehrdivision, 2. Armeekorps (geb. 20.03.1883 in Kassel, später verheiratet in Zons mit Anna Gertrud Hubertine geb. Marx, Vater von Philipp Juch, 1923-2005, und Karl Heinz Juch, 1924-1944); Fotografie von Karl Juch und Heinz Juch in Soldatenuniform; Feldpostkarte mit Gruppenfoto von Feldwebeln, Leutnants und Unteroffizieren der I. Feldkompanie 2. Regiment 24, bei Ypern 1915; Feldpostkarte von Karl Juch an seinen Bruder Fritz Juch mit fotografischer Darstellung von fünf männlichen Personen und einem Knaben "in Kleinenbroich beim Kartoffelschälen", 1916; Fotografie (Reproduktion) von britischen Besatzungssoldaten in Zons auf dem Rheintorvorplatz aus der Stadt herausmarschierend, mit Wachhäuschen vor dem Stadttor, ca. 1919; Besitzzeugnis für Friedrich (Fritz) Juch, Zons, über Verleihung der Kriegsgedenkmünze 1914-18 des Kyffhäuser-Bundes, 1926.
Provenienz: Thomas Schwabach
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:42 MEZ