Heinrich [von Bobenhausen], Administrator des Hochmeistertums in Preussen und Meister des Deutschen Ordens in deutschen un welschen Landen, und Georg Sigmund von Adelsheim (Adoltzheim) zu Wachbach, würzburgischer Amtmann zu Reichelsberg (Reigelperg) und Röttingen, die wegen strittiger Rechte zu Wachbach, Dörtel (Turtel) und Hachtel vor dem kaiserlichen Kammergericht, vor der kurfürstlichen Pfalz und vor dem Herzog zu Württemberg (Württemberg) prozessierten, einigen sich auf Vermittlung des Eustachius von Schlitz, genannt von Görtz, würzburgerischer Hofmeister und Amtmann zu Neustadt (Neuenstatt), Hans Heinrich von Heusenstamm, kurfürstlich mainzischer Rat und Amtmann zu Ammerbach und Johann Koch, Doktor der Rechte, Rat und Amtman zu Wertheim, alle drei Vettern und Unterhändler des genannten Administrators, sowie des Theobald Julius von Thüngen, Würzburgischer Rat und Amtmann zu Ebenhausen (Ebenhaussen) und Botenlauben (Bodenlauben), des Bernhard von Hutten zu Frankenberg (Vordern Franckhenberg) und des Samuel Hormoldt, Doktor der Rechte zu Heilbronn (Hailbron), Schwager, Gevatter, Freunde Unterhändler des Georg Sigmund von Adelsheim, über einen Teil der Streitpunkte, die am 20. Febr. 1581 zu Mergentheim im Bisein von Konrad Knipping, Komturamtsverwalter, zur Verhandlung (Tractation) kamen. Folgende Orte und Namen werden dabei erwähnt: Neuhaus (Neuhausz), Markelsheim (Marckelßheim), Stuppach, Lillstadt (Lulstatt), Rot (Rodt), Igelstrut (Igelstret), Neunkirchen, Edelfingen (Öttelfingen), Löffelstelzen (Löffelsteltz), Igersheim (Igersßheim), Michael Federolff, Petr Köller, Hans Springer, die Thorheusser und Hans Koller, alle zu Wachbach, die Hurb zu Stuppach, Stroschneider zu Hachtel, Hans Ulrich zu Lillstadt, Kasimir Wolf von Seckendorff, das Stift Haug. Von der Urkunde erhalten beide Partien je eine Ausfertigung.