1391 Februar 23 in vig. b. Mathie apostoli – Vor Sanderus de Holtvelde, Kanoniker und Commissarius in spiritualibus generali des Osnabrücker Bischofs Dietrich, verkauft Magister Bruno Ossenkoper, Kanoniker am Dom und an St. Johann zu Osnabrück, dem Konrad de Gesmele (Gesmold), Vikar und Oboedientiar des Kapitels von St. Johann, für 24 osnabrücker Mark eine jährliche Rente von 18 Schilling aus dem Haus und Grundstück des Schlachters Gerhard Verekgheden, das früher Wessel de Haren gehörte. Das Haus liegt zwischen dem des Bäckers Eckard van Horne und dem des Schneiders Hermann ton Aldenhove. Wie bisher soll eine Hälfte der Rente zu Ostern, die andere zu Michaelis gezahlt werden. Die Rente steht als zweite Hypothek hinter einer Rente von 3 Pfennigen. – Zeugen: Arnold, Pleban an St. Marien zu Osnabrück, Bernhard Quatwik aus Osnabrück, Johann Kokenbecker, Münsterscher Geistlicher, Albert de Byssendorpe, Osnabrücker Bürger. – An Pergamentstreifen eingehängtes Siegel des bischöflichen Kommissars ab. – In dorso: In platea St. Johanni in domo Vereggheden super redditus XVIII solidorum.

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Bistum Osnabrück. Diözesanarchiv