Ersuch des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg um finanzielle Unterstützung bei der Stadt Mainz
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LLA 009/011
LLA Lindenschmit, Ludwig d. Ä.
Lindenschmit, Ludwig d. Ä. >> Korrespondenz >> Briefe an LLA/RGZM
1859-05-14
Inhalt/Beschreibung/Darin: "No 1821 Mainz, den 14ten Mai 1859.
Die
Großherzogliche Bürgermeisterei
der
Provinzial-Hauptstadt Mainz,
an
den Vorstand
des römisch-germanischen Central-Museums
dahier.
Jahres-Bericht des germanischen
National-Museums zu Nürnberg.
Auch dieses Jahr ist, wie im vorigen,
von dem Vorstand des germanischern Museums
zu Nürnberg eine Anzahl Exemplare seines
Rechenschafts-Berichtes, diesesmal der fünfte, für
die Epoche vom 1ten Januar bis 31ten Dezember 1858,
zugekommen, welche wir Ihnen hier anliegend
zum sachgemäßen Gebrauch zu übersenden nicht
ermangeln, da wir annehmen, daß dieser
Bericht für die Mitglieder Ihres Vereines
wohl das meiste Interesse haben dürfte.
In dem Cirkularschreiben, womit uns dieser
Bericht zugekommen, ist am Schlusse die
Hoffnung ausgesprochen, daß der bereits
im vorigen Jahre geäußerten Bitte um
Unterstützung dieses nationalen Unternehmens
die Gewährung nicht länger versagt werden
würde.
Da wir jedoch in hiesiger Stadt selbst ein
ähnliches Museum besitzen, welchem die be-
sondere Förderung der Stadt gewidmet ist,
so glauben wir auch dieses Jahr, von diesem
Schlussatze, welcher wohl für andere Städte gilt,
die nicht in gleichem Falle sind, wie die hiesige,
keine Notiz nehmen zu sollen.
Hochachtungsvoll
Nack
[...]
[...]"
Die
Großherzogliche Bürgermeisterei
der
Provinzial-Hauptstadt Mainz,
an
den Vorstand
des römisch-germanischen Central-Museums
dahier.
Jahres-Bericht des germanischen
National-Museums zu Nürnberg.
Auch dieses Jahr ist, wie im vorigen,
von dem Vorstand des germanischern Museums
zu Nürnberg eine Anzahl Exemplare seines
Rechenschafts-Berichtes, diesesmal der fünfte, für
die Epoche vom 1ten Januar bis 31ten Dezember 1858,
zugekommen, welche wir Ihnen hier anliegend
zum sachgemäßen Gebrauch zu übersenden nicht
ermangeln, da wir annehmen, daß dieser
Bericht für die Mitglieder Ihres Vereines
wohl das meiste Interesse haben dürfte.
In dem Cirkularschreiben, womit uns dieser
Bericht zugekommen, ist am Schlusse die
Hoffnung ausgesprochen, daß der bereits
im vorigen Jahre geäußerten Bitte um
Unterstützung dieses nationalen Unternehmens
die Gewährung nicht länger versagt werden
würde.
Da wir jedoch in hiesiger Stadt selbst ein
ähnliches Museum besitzen, welchem die be-
sondere Förderung der Stadt gewidmet ist,
so glauben wir auch dieses Jahr, von diesem
Schlussatze, welcher wohl für andere Städte gilt,
die nicht in gleichem Falle sind, wie die hiesige,
keine Notiz nehmen zu sollen.
Hochachtungsvoll
Nack
[...]
[...]"
2 Blatt
Papier
Brief
Deutsch
Weitere Ortsrollen: Mainz: Empfangsort
Nack, Nikolaus - Absenderin, Absender
Großherzogliche Bürgermeisterei der Provinzial-Hauptstadt Mainz - Absenderin, Absender
Mainz - Absendeort
Nürnberg - Erwähnt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
13.05.2026, 11:29 MESZ