Abtretung der an die Grafschaft Delmenhorst wegen des Herzogtums Bremen gehabten Ansprüche von Schweden an Dänemark bzw. das Haus Holstein gemäß Rothschildt'schem Friedensschluss von 1658 und deshalb erfolgte Aushändigung der im Stader Archiv vorhandenen Urkunden und Nachrichten, ebenso Aufkündigung und Wiederaufnahme der beim Reichskammergericht in Speyer rechtshängigen Sache zwischen Münster und Oldenburg um die Grafschaft Delmenhorst
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Abtretung der an die Grafschaft Delmenhorst wegen des Herzogtums Bremen gehabten Ansprüche von Schweden an Dänemark bzw. das Haus Holstein gemäß Rothschildt'schem Friedensschluss von 1658 und deshalb erfolgte Aushändigung der im Stader Archiv vorhandenen Urkunden und Nachrichten, ebenso Aufkündigung und Wiederaufnahme der beim Reichskammergericht in Speyer rechtshängigen Sache zwischen Münster und Oldenburg um die Grafschaft Delmenhorst
Rep. 5a, Nr. 303
Rep. 5a Fach 42 Nr. 9
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 1 Auswärtiges >> 1.7 Oldenburg und Delmenhorst >> 1.7.1 allgemein
1660-1689
Enthält: u.a.: Schreiben der Stockholmer Vormundschaftsregierung an die Landesregierung vom 1. September 1660 wegen Abgabe der entsprechenden Dokumente an den Herzog Christian Albrecht von Schleswig-Holstein-Gottorf; Korrespondenz des Herzogs mit der Landesregierung vom 24. September 1660 bis 18. Mai 1661 wegen Aushändigung der Dokumente; Korrespondenz der dänischen Regierung in Glückstadt mit der Landesregierung vom Januar 1661; Kreditive der Glückstädter Regierung für den Sekretär Hugo Lente vom 3. Dezember 1661 und des Herzogs Christian Albrecht für den Kammersekretär Dr. Friedrich Jugert vom 2. Dezember 1661 wegen Übergabe der Akten in Stade; Protokoll vom 7./9. Dezember 1661 über Aushändigung der Akten an die beiden Abgeordneten, sowie Notifikationsschreiben der Landesregierung an die schwedische Krone vom 11. Dezember 1661; Korrespondenz der Landesregierung mit Holstein-Gottorf und der Regierung in Glückstadt vom Februar bis Mai 1664 wegen der beim Reichskammergericht anhängigen Streitsache zwischen Münster und Oldenburg um die Grafschaft Delmenhorst und Prozessaufkündigung; Korrespondenz der Landesregierung mit dem Kammerrichter Dr. Abraham Ludwig von Gülchen vom Mai bis Juli 1664 sowie August 1668; Zitation des Reichskammergerichts an die Landesregierung wegen Wiederaufnahme des Verfahrens vom 29. November 1667; Korrespondenz der Landesregierung mit dem Herzog zu Holstein-Gottorf und der Glückstädter Regierung wegen Aufkündigung bzw. Übernahme des Verfahrens, 1668 (mit Anlagen); diverse Schreiben der Landesregierung an die schwedische Krone; Aufkündigungsinstrument der Landesregierung vom 27. Juli 1668, mit beigefügtem Auszug aus dem Nordischen Friedensschluss von 1660 (Entwurf);
Enthält: Vollmacht der Landesregierung für den Kammerrichter Gülchen vom 3. August 1668 zur Bekanntgabe der Prozessaufkündigung beim Kammergericht (Entwurf); Schreiben der Stockholmer Vormundschaftsregierung an die Landesregierung vom 19. August 1668 wegen eigenmächtigen Vorgehens, mit Verhandlungsprotokoll der Regierung vom 30. August 1668 zum weiteren Verhalten, Schriftwechsel unter den Regierungskollegen und Antwortschreiben vom 31. August 1668 (Entwurf); Korrespondenz der schwedischen Krone mit der Landesregierung von 1672 bis 1674 wegen Assistenz des Herzogs zu Holstein-Gottorf in der Streitsache gegen Holstein-Plön wegen der oldenburgischen Sukzession und deswegen wieder aufzunehmenden Reichskammergerichtsprozesses wegen der Grafschaft Delmenhorst; Schreiben an Regierungsrat Esaias von Pufendorf in Wien, 1672; Briefwechsel mit dem Kammergerichtsadvokaten Dr. Johann Ulrich Zeller, 1672 bis 1674 und 1689, mit beigefügtem Urteil in der Delmenhorster Sache vom 21. Oktober 1670; Protokolle vom 13. September 1673 und 8. Januar 1674 in Sachen des Herzogs von Holstein-Gottorf gegen die von Plön vermutlich ergriffene Possession; Supplik der Landesregierung an das Reichskammergericht vom Februar 1674 in der Streitsache gegen die Söhne des Herzogs Joachim Ernst von Holstein-Plön; Schreiben des Königs Carl XI. an die Landesregierung vom 28. November 1688 wegen Berichterstattung zu Prozess und Ansprüchen, mit Antwortschreiben vom 4. Februar 1689 (mit Anlagen, auch: Nachrichten zum Land Würden)
Enthält: Vollmacht der Landesregierung für den Kammerrichter Gülchen vom 3. August 1668 zur Bekanntgabe der Prozessaufkündigung beim Kammergericht (Entwurf); Schreiben der Stockholmer Vormundschaftsregierung an die Landesregierung vom 19. August 1668 wegen eigenmächtigen Vorgehens, mit Verhandlungsprotokoll der Regierung vom 30. August 1668 zum weiteren Verhalten, Schriftwechsel unter den Regierungskollegen und Antwortschreiben vom 31. August 1668 (Entwurf); Korrespondenz der schwedischen Krone mit der Landesregierung von 1672 bis 1674 wegen Assistenz des Herzogs zu Holstein-Gottorf in der Streitsache gegen Holstein-Plön wegen der oldenburgischen Sukzession und deswegen wieder aufzunehmenden Reichskammergerichtsprozesses wegen der Grafschaft Delmenhorst; Schreiben an Regierungsrat Esaias von Pufendorf in Wien, 1672; Briefwechsel mit dem Kammergerichtsadvokaten Dr. Johann Ulrich Zeller, 1672 bis 1674 und 1689, mit beigefügtem Urteil in der Delmenhorster Sache vom 21. Oktober 1670; Protokolle vom 13. September 1673 und 8. Januar 1674 in Sachen des Herzogs von Holstein-Gottorf gegen die von Plön vermutlich ergriffene Possession; Supplik der Landesregierung an das Reichskammergericht vom Februar 1674 in der Streitsache gegen die Söhne des Herzogs Joachim Ernst von Holstein-Plön; Schreiben des Königs Carl XI. an die Landesregierung vom 28. November 1688 wegen Berichterstattung zu Prozess und Ansprüchen, mit Antwortschreiben vom 4. Februar 1689 (mit Anlagen, auch: Nachrichten zum Land Würden)
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1658
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1658
Ergänzungen: freier Text: Die Akten zur Aufgabe der Ansprüche an das Land Dithmarschen mit bremischer Provenienz befinden sich im Landesarchiv in Schleswig
Index-Gruppe: frei: GND:119160978:Carl XI., König von Schweden
Index-Gruppe: frei: GND:104156457:Pufendorf, Esaias von
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1658
Ergänzungen: freier Text: Die Akten zur Aufgabe der Ansprüche an das Land Dithmarschen mit bremischer Provenienz befinden sich im Landesarchiv in Schleswig
Index-Gruppe: frei: GND:119160978:Carl XI., König von Schweden
Index-Gruppe: frei: GND:104156457:Pufendorf, Esaias von
Christian Albrecht, Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf Lente, Hugo, Sekretär, Glückstadt Jugert, Friedrich, Dr., Kammersekretär, Gottorf Gülchen, Abraham Ludwig von, Dr., Kammerrichter Pufendorf, Esaias von, Regierungsrat Zeller, Johann Ulrich, Dr., Advokat, Reichskammergericht Joachim Ernst, Herzog von Schleswig-Holstein-Plön Carl XI., König von Schweden
Delmenhorst, Grafschaft, Streitsache Holstein, Linien Münster, Bistum, Streitsache, Delmenhorst Oldenburg, Grafschaft, Streitsache, Delmenhorst Glückstadt, Regierung, dänische Holstein-Plön, Streitsache, Delmenhorst Würden, Land
Friedensschluss, Rothschild'scher Reichskammergericht, Speyer Vormundschaftsregierung, Stockholmer Regierung, dänische, Glückstadt Sukzession, oldenburgische Prozess, Delmenhorst, Grafschaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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