Zehntstreit des Johann Jacob Tetzel mit dem Pflegamt Hartenstein wegen des Zehnts des Artelshofener Müllers Jobst Pammler
Vollständigen Titel anzeigen
E 49/II Nr. 2955
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
1638 - 1641
Enthält:
1638 bis 1641: Auseinandersetzung des Johann Jacob Tetzel mit dem Pflegamt Hartenstein als Gericht 1. Instanz wegen des verweigerten Zehnts des Artelshofener Müllers Jobst Pammler, Hartensteinischen Untertans.
Beteiligte:
Caspar Melchior Fuchs, Pfleger zu Hartenstein.
Israel Lauterbach, Tetzelischer Skribent.
Heinrich Reichardt, Amtsschreiber in Hartenstein.
Die Anwälte und Räte Herzog Maximilians in Bayern bei der Regierung in Amberg, welche den Rechtsweg für beide Parteien nach der 1. Instanz vor die Regierung zulassen. Gez.: F. Brandtstedter (= Brandstädter).
J(ohann) C(hristoph) Herpfer, (Ratskonsulent), (Vertreter der Wildischen Interessengemeinschaft, s. Nr. 2023), als Gutachter und Rechtsvertreter Tetzels.
Christoph Andreas (II.) Gugel, Pfleger in Hersbruck, wegen des Johann Wild (= Hans II.), Studenten der Medizin, der sein Studium in Italien fortsetzen will. Deswegen hat er aus der Verkaufssumme des Artelshofener Zehnts eine Summe erhalten. In diesem Zusammenhang:
Hans Kauermann, Bürger und Gastgeber in Hersbruck, und seine Frau Barbara, wegen ihres Sohnes Johann Wild.
Conrad Märlein, Papierer in Haunritz, und Hans Rupprecht, Müller auf der Högenmühle, als Vormünder des Johann Wild, Sohnes des verstorbenen Jörg Wild, Müllers in Reichenschwand.
1641: Appellation Tetzels an den Kaiser (Ferdinand III.).
Jeremias Pistorius, tätig für Tetzel in Regensburg.
1638 bis 1641: Auseinandersetzung des Johann Jacob Tetzel mit dem Pflegamt Hartenstein als Gericht 1. Instanz wegen des verweigerten Zehnts des Artelshofener Müllers Jobst Pammler, Hartensteinischen Untertans.
Beteiligte:
Caspar Melchior Fuchs, Pfleger zu Hartenstein.
Israel Lauterbach, Tetzelischer Skribent.
Heinrich Reichardt, Amtsschreiber in Hartenstein.
Die Anwälte und Räte Herzog Maximilians in Bayern bei der Regierung in Amberg, welche den Rechtsweg für beide Parteien nach der 1. Instanz vor die Regierung zulassen. Gez.: F. Brandtstedter (= Brandstädter).
J(ohann) C(hristoph) Herpfer, (Ratskonsulent), (Vertreter der Wildischen Interessengemeinschaft, s. Nr. 2023), als Gutachter und Rechtsvertreter Tetzels.
Christoph Andreas (II.) Gugel, Pfleger in Hersbruck, wegen des Johann Wild (= Hans II.), Studenten der Medizin, der sein Studium in Italien fortsetzen will. Deswegen hat er aus der Verkaufssumme des Artelshofener Zehnts eine Summe erhalten. In diesem Zusammenhang:
Hans Kauermann, Bürger und Gastgeber in Hersbruck, und seine Frau Barbara, wegen ihres Sohnes Johann Wild.
Conrad Märlein, Papierer in Haunritz, und Hans Rupprecht, Müller auf der Högenmühle, als Vormünder des Johann Wild, Sohnes des verstorbenen Jörg Wild, Müllers in Reichenschwand.
1641: Appellation Tetzels an den Kaiser (Ferdinand III.).
Jeremias Pistorius, tätig für Tetzel in Regensburg.
Archivale
Indexbegriff Person: Brandstädter, F
Indexbegriff Person: Ferdinand III. (Kaiser)
Indexbegriff Person: Fuchs, Caspar Melchior
Indexbegriff Person: Gugel, Christof Andreas II.
Indexbegriff Person: Herpfer, Johann Christoph Dr.
Indexbegriff Person: Kauermann, Barbara (Hersbruck)
Indexbegriff Person: Kauermann, Hans (Hersbruck)
Indexbegriff Person: Lauterbach, Israel
Indexbegriff Person: Märlein, Konrad (Haunritz)
Indexbegriff Person: Pammler, Jobst
Indexbegriff Person: Pistorius, Jeremias
Indexbegriff Person: Reichardt, Heinrich (Hartenstein)
Indexbegriff Person: Rupprecht, Hans (Högen)
Indexbegriff Person: Tetzel, Johann Jacob
Indexbegriff Person: Wild, Georg (Reichenschwand)
Indexbegriff Person: Wild, Hans II
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Zehntgerechtigkeit
Indexbegriff Person: Ferdinand III. (Kaiser)
Indexbegriff Person: Fuchs, Caspar Melchior
Indexbegriff Person: Gugel, Christof Andreas II.
Indexbegriff Person: Herpfer, Johann Christoph Dr.
Indexbegriff Person: Kauermann, Barbara (Hersbruck)
Indexbegriff Person: Kauermann, Hans (Hersbruck)
Indexbegriff Person: Lauterbach, Israel
Indexbegriff Person: Märlein, Konrad (Haunritz)
Indexbegriff Person: Pammler, Jobst
Indexbegriff Person: Pistorius, Jeremias
Indexbegriff Person: Reichardt, Heinrich (Hartenstein)
Indexbegriff Person: Rupprecht, Hans (Högen)
Indexbegriff Person: Tetzel, Johann Jacob
Indexbegriff Person: Wild, Georg (Reichenschwand)
Indexbegriff Person: Wild, Hans II
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Zehntgerechtigkeit
Amberg
Artelshofen, Mühle
Bayern, Herzogtum
Hartenstein
Hartenstein
Haunritz, Papiermühle
Hersbruck
Hersbruck
Högen, Mühle
Italien
Regensburg
Reichenschwand, Mühle
Zehntstreit
Zehnt, Artelshofen
Pflegamt Hartenstein
Pfleger, Hartenstein
Instanzenweg
Müller, Artelshofen
Untertan, Hartensteinischer
Skribent Tetzel'scher
Pflegamtsschreiber, Hartenstein
Regierung, Amberg
Anwalt, Bayerischer
Rat, Bayerischer
Rechtsweg
Ratskonsulent
Gutachter
Rechtsvertreter
Pfleger, Hersbruck
Student, Medizin
Studium im Ausland
Zehntverkauf
Bürger, Hersbruck
Wirt, Hersbruck
Papierer, Haunritz
Müller, Högen
Müller, Reichenschwand
Vormünder
Appellation
Kaiser - Appellation an den
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ