Reinald, ältester Sohn des Grafen von Geldern (Ghelre), bekundet, daß er mit Bischof Ludwig von Münster zur Beendigung der zwischen ihnen herrschenden Fehde folgendermaßen übereingekommen ist: 12 Schiedsmannen - von jeder Partei 6 - sollen sich innerhalb von 14 Tagen nach dem kommenden Remigiusfest in Deventer treffen und dort in der folgenden Woche eine Einigung zustandebringen. Gelingt das nicht, soll Bischof Johann von Utrecht in den beiden darauffolgenden Wochen eine Entscheidung fällen. Das so gefundene Urteil verspricht der Aussteller bei Strafe von 2000 Mark Soester Pfennige zu halten, für deren eventuelle Zahlung er 12 Bürgen mit Einlagerversprechen in Bocholt (Boechout) eingesetzt hat. Siegelankündigung des Ausstellers. des saterdaghes te. sonne onderghan na sente Johans dach baptiste, doe hi onthoet

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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