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Badische Sicherheitspolizei
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Abt. Staatsarchiv Freiburg, T 1 (Zugang 1975/0001) Nr. 17
T 1 (Zugang 1975/0001) Nr. 17
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg, T 1 (Zugang 1975/0001) Nachlass Blankenhorn, Erich
Nachlass Blankenhorn, Erich >> Schriftlicher Nachlass >> Badische Polizei
1. April 1920-28. September 1920
Enthält: Auflehnung und Nachlässigkeiten bei Abteilung III (Karlsruhe, Kaserne Gottesau) der Sicherheitspolizei; Stellenbesetzungen; Stärkenachweise; Dienstpläne; Vorwürfe gegen Hundertschaftsführer Krug und dessen Rechtfertigung; Aufgaben und Unterstellungsverhältnis der Badischen Polizei; Ausscheiden des Heinrich Klumpp aus dem Dienstverhältnis; Herausnahme der Wachabteilung Gottesau aus dem Verband der Sicherheitspolizei; Satzung des Landesverbandes der Badischen Sicherheitspolizei; Beförderungsvorschläge; Dienstausweise; Teuerungsunruhen in Karlsruhe, 6.-7. Juli 1920; Richtlinien für die Säuberung von Straßen mit Menschenmassen; Bericht an die interalliierte Überwachungskommission über die Ausrüstung mit Waffen; Aufstockung der Sicherheitspolizei auf 3.000 Mann; Freigabe des Truppenübungsplatzes Heuberg, Zuweisung als Dienstsitz; Aufstellung der Vertrauensleute; Einladung zu einem parlamentarischen Abend; Teilnahme des Dr. Eisenlohr an der Sicherheitspolizei-Ärztekonferenz in Berlin; 1. Lehrgang an der Sicherheitspolizei-Schule Potsdam; Vorwürfe gegen Hauptführer der Abteilung IV (Freiburg), Graef, wegen herabsetzender Äußerungen über Juden (u.a. über Edith Mendelsohn-Bartholdy, Statdverordnete in Leipzig); Beschaffung von Kraftwagen; Aufstellung einer Flugstaffel zusammen mit der württembergischen Polizei; Auflösung des Oberkommandos der Sicherheitspolizei und Neuformierung als Polizei-Abteilung des Innenministeriums; Aufklärung von Waffen- und Munitionsdiebstählen; Urlaubsordnung; Abordnung von Beamten zur Bekämpfung von Getreide- und Viehverschiebungen nach Hemsbach, Karlsruhe und Freiburg; Beschwerdeordnung; Entwaffnung der Sicherheitspolizei
Darin: Polizeiausweis Blankenhorns vom 7.5.1920;
Bericht und Auszug aus einer Rede von Reichsfinanzminister Dr. Wirth auf einer Kundgebung der Zentrumspartei in der Festhalle in Karlsruhe, 1. (?) Juni 1920
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.