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Politische Angelegenheiten
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 175 Kreisregierung Ellwangen
Kreisregierung Ellwangen >> 27. Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Polizei >> 27.1 Revolutionäre Umtriebe, Tumulte, Unruhen und Streiks
1841-1852
Enthält: Verbreitung von zwei in den zu München erscheinenden historisch politischen Blättern für das kath. Deutschland mit die Ehre der württ. Staatsregierung verletzenden Aufsätzen, Qu. 1-8, 1841-1842; Umlauf einer Eingabe an die Ständeversammlung zur Unterzeichnung durch die kath. Bürger in Mergentheim wegen angeblicher Beeinträchtigung der kath. Kirche und ihrer Diener, Qu. 1-6, 1842; Untersuchungen wegen kommunistischer Umtriebe gegen aus dem Ausland zurückgekommener Handwerker, Verbot von Vereinen mit kommunistischer Tendenz, 1 Bü., 1843-1847; republikanische Manifestationen bzw. die am 24.9. 1848 abgehaltene Volksversammlung zu Ellwangen, Qu. 1 13, 1848-1849, Republikanischer Volksverein zu Bühlertann, 1 Schr., 1848; Maßnahmen zur Herstellung der Ruhe und Ordnung in den südwestlichen deutschen Bundesstaaten, 3 Schr., 1848; Notizen über politische Vereine, 3 Schr., 1848; Emission von Schuldscheinen der sog. Gesellschaft deutscher Republikaner zu Biel (Schweiz) zu Gunsten eines freiwilligen Anlehens für die deutsche Republik, 2 Schr., 1849; Vernehmung der durch Beschluß des schweizerischen Bundesrates vom 22.3.1850 aus der Schweiz ausgewiesenen württ. Mitglieder der deutschen Arbeitervereine nach ihrer Rückkehr, Qu. 1-7, 1850; Anklageschrift gegen den vormaligen Rechtskonsulenten August Becher von Ravensburg u. Gen. wegen Hochverrat, Eßlingen, im April 1851, Druck, S. 1-241 mit anhängendem Verzeichnis der Angeklagten; dienstliche Maßregeln gegen die in der Untersuchungssache gegen Joseph Fickler u. Gen. wegen Hochverrat amnestierten oder außer Verfolgung gesetzten Gemeindediener, Qu. 1-23, 1850-1852.
Darin: Verfügung des Ministeriums des Innern über zu ergreifende Maßnahmen gegen die Verbreitung kommunistischer Grundsätze, Stuttgart, den 9.10.1843, Druck; Blätter der Gegenwart für soziales Leben, Januar, Februar, Mai und Juni 1845, 4 Drucke; Haller Tagblatt vom 21. und 22.9.1848; Rede an die Haller Bürgerwehr, gehalten am 21.9.1848 von Rümelin , Druck; Namensliste der durch Beschluß des schweizerischen Bundesrates vom 22.3.1850 aus der Schweiz ausgewiesenen württ. Mitglieder der deutschen Arbeitervereine, Druck.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.