Krawall und sexuelle Übergriffe - Klein-Hamburg, Klein-Köln in Schorndorf?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/028 R170102/201
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/028 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2017
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2017 >> Unterlagen
20. Juli 2017
Innenminister Strobl (CDU), spricht von "Exzessen", die sich am Wochenende auf dem Schorndorfer Stadtfest abgespielt haben sollen. Aber was ist dort eigentlich genau passiert?
Die Polizei zeigt verstärkt Präsenz im Schlossgarten in dem Jugendliche während eines Stadtfestes am 17.07.2017 in Schorndorf (Baden-Württemberg) feiern.
"Tausend Menschen gehen auf Polizei los", hieß es am Sonntagabend in Nachrichtenmeldungen, von "überwiegend Asylbewerbern" war die Rede. Schorndorf hat es bundesweit in die Schlagzeilen geschafft. Doch was genau passiert ist, weiß auch Tage nach den Vorfällen keiner so genau. Die Polizei spricht davon, dass gezielt falsche Informationen verbreitet worden seien. Oberbürgermeister und Organisatoren sagen, das Thema sei überdramatisiert worden.
Was bisher feststeht: Die Polizei ermittelt in vier Fällen wegen sexueller Übergriffe. Zwei Frauen sollen von Asylbewerbern begrapscht worden sein. Im Schlosspark sollen Jugendliche randaliert und Polizisten mit Flaschen beworfen haben. Wer hinter den Krawallen steckt und wie viele daran beteiligt waren, ist offen. Die Lage ist unübersichtlich, viele Fragen ungeklärt. Doch das hindert die AfD nicht daran, aus den Vorfällen politisches Kapital zu schlagen.
Die Polizei zeigt verstärkt Präsenz im Schlossgarten in dem Jugendliche während eines Stadtfestes am 17.07.2017 in Schorndorf (Baden-Württemberg) feiern.
"Tausend Menschen gehen auf Polizei los", hieß es am Sonntagabend in Nachrichtenmeldungen, von "überwiegend Asylbewerbern" war die Rede. Schorndorf hat es bundesweit in die Schlagzeilen geschafft. Doch was genau passiert ist, weiß auch Tage nach den Vorfällen keiner so genau. Die Polizei spricht davon, dass gezielt falsche Informationen verbreitet worden seien. Oberbürgermeister und Organisatoren sagen, das Thema sei überdramatisiert worden.
Was bisher feststeht: Die Polizei ermittelt in vier Fällen wegen sexueller Übergriffe. Zwei Frauen sollen von Asylbewerbern begrapscht worden sein. Im Schlosspark sollen Jugendliche randaliert und Polizisten mit Flaschen beworfen haben. Wer hinter den Krawallen steckt und wie viele daran beteiligt waren, ist offen. Die Lage ist unübersichtlich, viele Fragen ungeklärt. Doch das hindert die AfD nicht daran, aus den Vorfällen politisches Kapital zu schlagen.
0'05
Audio-Visuelle Medien
Dobler, Jürgen; Organisator Schorndorfer Woche
Eisele, Roland; Polizeipräsident
Schorndorf WN; Schlosspark
Schorndorf WN; Stadtfest
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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