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Landgraf Wilhelm [III.] von Hessen-Marburg belehnt seinen Erbmarschall und Rat Hermann [III.] Riedesel d. Ä. mit dem Dorf Ilbeshausen samt Zubehör...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1451 - 1500
1489 Dezember 26
Ausfertigung, Pergament (16,0 x 24,6 cm) mit anhängendem Siegel (ausgebrochen und Fehlstellen)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: vff Sant Steffans tag
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Landgraf Wilhelm [III.] von Hessen-Marburg belehnt seinen Erbmarschall und Rat Hermann [III.] Riedesel d. Ä. mit dem Dorf Ilbeshausen samt Zubehör, wie er und sein verstorbener Bruder Georg es vom verstorbenen Landgrafen Heinrich III. zu Lehen trugen, als Mannlehen
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Landgraff Wilhelm der Junger"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegelankündigung des Ausstellers
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundebuch, Nr. 1478 Wolf, Lehenbuch, Nr. 19
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.