G 38 - Evangelisches Pfarramt Grafenberg (Bestand)
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G 38
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1531-1984
Einleitung: ===== Orts- und Ortskirchengeschichte =====
Im Erms-Steinach-Albvorland gelegen, wird die Ansiedlung 1246 erstmals urkundlich erwähnt, damals allerdings nur als „Berg“. Die erste schriftliche Erwähnung als „Grafenberg“ erfolgt im Jahr 1300 (siehe Nr. 120). Als namengebend ist vielleicht der die Siedlung überragende Hügel anzusehen, doch kommt dafür auch eine, allerdings nicht sicher nachgewiesene Burg in Frage. Zur Grafschaft Urach gehörend, kam der Ort ab 1254 zur Grafschaft Württemberg, er zählt somit zu den ältesten württembergischen Besitzungen.
Die Pfarrkirche, dessen Schutzpatron Michael seit 1300 nachgewiesen ist, wird 1246 erstmals erwähnt. Die Michaelskirche wurde wohl gegen Ende des 15. Jahrhunderts unter Verwendung großer Teile des Baus aus dem 13. Jahrhundert umgebaut. 1956/57 wurde sie erweitert und im Innenraum stark verändert.
In der Gemeinde gab es schon früh Anhänger der lutherischen Lehre. Der seit 1514 hier ansässige Pfarrer Johannes Buck nahm die Reformation an. 1539 wurde die Pfarrei zunächst aufgehoben. Seit 1551 amtierte wieder regelmäßig ein Pfarrer am Ort. Grafenberg ist heute dem Dekanat Bad Urach in der Prälatur Reutlingen zugeordnet.
===== Bestandsbeschreibung =====
Das Archiv des Pfarramts Grafenberg wurde 1964 durch Fritz Heimberger erstmals verzeichnet. Es war in Teilen nur ungenügend auf der Bühne des Pfarrhauses untergebracht und wurde deshalb aus Sicherungsgründen ins Landeskirchliche Sprengelarchiv Ulm verbracht. 1997 beschloß der Kirchengemeinderat, das Archiv dauerhaft in Ulm zu belassen, um eine sachgerechte Lagerung und Verwaltung zu sichern [heute im Landeskirchlichen Archiv Stuttgart]. Da nur die Akten bis ca. 1945 durch ein Archiv-Inventar erschlossen waren, wurde der ganze Bestand im Frühjahr 1999 durch die Sprengelarchivarin neu verzeichnet. Im Jahr 1964 wurden alle vorhandenen Akten nach der Registraturordnung für die Pfarrämter aus dem Jahr 1901 geordnet. Dies hatte zur Folge, daß die Laufzeiten zum Teil sehr lang, die Gliederung zu grob und die Faszikel dementsprechend unhandlich waren. Bei der jetzt abgeschlossenen Neuverzeichnung wurden Altakten (vor 1900) dann abgetrennt, wenn dies aus Gründen der Handhabung sowie einer besseren inhaltlichen Erschließung notwendig und sinnvoll war (Kapitel III 1). Ältere Akten wurden dann im Ordnungszustand von 1964 belassen, wenn eine Abtrennung mit dem Jahr 1900 ein unnötiges Auseinanderreißen inhaltlich geschlossener und erschlossener Faszikel bedeutet hätte. Deshalb finden sich auch in der jüngeren Abteilung der ungebundenen Akten (Kapitel III 2) zum Teil immer noch sehr lange Laufzeiten.
Im Pfarramt befinden sich jetzt nur noch die Kirchenbücher, die jüngeren Protokolle (Nr. 42 - 44), Akten zum Umbau der Kirche 1957 (Nr. 233), eine Planskizze der Kirche (Nr. 234) sowie die Ortschronik (Nr. 45). Im Inventar wird darauf hingewiesen, welche Unterlagen weiterhin in Grafenberg verwahrt werden.
Nicht auffindbar waren die 1964 noch vorhandenen Reskriptenbücher 1 (1736-1749) und 2 (1787-1793), das Kirchenkonventsprotokoll 2 (1765-1772), das Seelenregister 1741-1832, die ehemalige Inventar-Nr. 51a (Pfarrbeschreibung, Ortsgeschichte 1764-1942) sowie die Beilagen zur Kirchenpflegrechnung 1965. Ungünstige Lagerungsbedingungen hatten Pilzbefall insbesondere an den Verkündbüchern verursacht, der inzwischen behandelt wurde. Die Benutzung dieser Unterlagen ist nun unbedenklich.
Als Besonderheiten seien an dieser Stelle genannt: eine Weidegangbeschreibung aus dem Jahr 1717 (Nr. 175), eine Pergamenturkunde aus dem Jahr 1531 (Nr. 164), das erste Kirchenkonventsprotokoll der Jahre 1673-1750 (Nr. 1) sowie die Akten zur Pfarrbesoldung aus dem 17. bis 19. Jahrhundert (Nr. 72 - 85).
Ulm, im Juni 1999
Dorothea Reuter
Einleitung: Im Erms-Steinach-Albvorland gelegen, wird die Ansiedlung 1246 erstmals urkundlich erwähnt, damals allerdings nur als ”Berg“. Die erste schriftliche Erwähnung als ”Grafenberg“ erfolgt im Jahr 1300 (siehe Nr. 120). Als namengebend ist vielleicht der die Siedlung überragende Hügel anzusehen, doch kommt dafür auch eine, allerdings nicht sicher nachgewiesene Burg in Frage. Zur Grafschaft Urach gehörend, kam der Ort ab 1254 zur Grafschaft Württemberg, er zählt somit zu den ältesten württembergischen Besitzungen.
Die Pfarrkirche, dessen Schutzpatron Michael seit 1300 nachgewiesen ist, wird 1246 erstmals erwähnt. Die Michaelskirche wurde wohl gegen Ende des 15. Jahrhunderts unter Verwendung großer Teile des Baus aus dem 13. Jahrhundert umgebaut. 1956/57 wurde sie erweitert und im Innenraum stark verändert.
In der Gemeinde gab es schon früh Anhänger der lutherischen Lehre. Der seit 1514 hier ansässige Pfarrer Johannes Buck nahm die Reformation an. 1539 wurde die Pfarrei zunächst aufgehoben. Seit 1551 amtierte wieder regelmäßig ein Pfarrer am Ort. Grafenberg ist heute dem Dekanat Bad Urach in der Prälatur Reutlingen zugeordnet.
Das Archiv des Pfarramts Grafenberg wurde 1964 durch Fritz Heimberger erstmals verzeichnet. Es war in Teilen nur ungenügend auf der Bühne des Pfarrhauses untergebracht und wurde deshalb aus Sicherungsgründen ins Landeskirchliche Sprengelarchiv Ulm verbracht. 1997 beschloß der Kirchengemeinderat, das Archiv dauerhaft in Ulm zu belassen, um eine sachgerechte Lagerung und Verwaltung zu sichern [heute im Landeskirchlichen Archiv Stuttgart]. Da nur die Akten bis ca. 1945 durch ein Archiv-Inventar erschlossen waren, wurde der ganze Bestand im Frühjahr 1999 durch die Sprengelarchivarin neu verzeichnet. Im Jahr 1964 wurden alle vorhandenen Akten nach der Registraturordnung für die Pfarrämter aus dem Jahr 1901 geordnet. Dies hatte zur Folge, daß die Laufzeiten zum Teil sehr lang, die Gliederung zu grob und die Faszikel dementsprechend unhandlich waren. Bei der jetzt abgeschlossenen Neuverzeichnung wurden Altakten (vor 1900) dann abgetrennt, wenn dies aus Gründen der Handhabung sowie einer besseren inhaltlichen Erschließung notwendig und sinnvoll war (Kapitel III 1). Ältere Akten wurden dann im Ordnungszustand von 1964 belassen, wenn eine Abtrennung mit dem Jahr 1900 ein unnötiges Auseinanderreißen inhaltlich geschlossener und erschlossener Faszikel bedeutet hätte. Deshalb finden sich auch in der jüngeren Abteilung der ungebundenen Akten (Kapitel III 2) zum Teil immer noch sehr lange Laufzeiten.
Im Pfarramt befinden sich jetzt nur noch die Kirchenbücher, die jüngeren Protokolle (Nr. 42 - 44), Akten zum Umbau der Kirche 1957 (Nr. 233), eine Planskizze der Kirche (Nr. 234) sowie die Ortschronik (Nr. 45). Im Inventar wird darauf hingewiesen, welche Unterlagen weiterhin in Grafenberg verwahrt werden.
Nicht auffindbar waren die 1964 noch vorhandenen Reskriptenbücher 1 (1736-1749) und 2 (1787-1793), das Kirchenkonventsprotokoll 2 (1765-1772), das Seelenregister 1741-1832, die ehemalige Inventar-Nr. 51a (Pfarrbeschreibung, Ortsgeschichte 1764-1942) sowie die Beilagen zur Kirchenpflegrechnung 1965. Ungünstige Lagerungsbedingungen hatten Pilzbefall insbesondere an den Verkündbüchern verursacht, der inzwischen behandelt wurde. Die Benutzung dieser Unterlagen ist nun unbedenklich.
Als Besonderheiten seien an dieser Stelle genannt: eine Weidegangbeschreibung aus dem Jahr 1717 (Nr. 175), eine Pergamenturkunde aus dem Jahr 1531 (Nr. 164), das erste Kirchenkonventsprotokoll der Jahre 1673-1750 (Nr. 1) sowie die Akten zur Pfarrbesoldung aus dem 17. bis 19. Jahrhundert (Nr. 72 - 85).
Ulm, im Juni 1999
Dorothea Reuter
Im Erms-Steinach-Albvorland gelegen, wird die Ansiedlung 1246 erstmals urkundlich erwähnt, damals allerdings nur als „Berg“. Die erste schriftliche Erwähnung als „Grafenberg“ erfolgt im Jahr 1300 (siehe Nr. 120). Als namengebend ist vielleicht der die Siedlung überragende Hügel anzusehen, doch kommt dafür auch eine, allerdings nicht sicher nachgewiesene Burg in Frage. Zur Grafschaft Urach gehörend, kam der Ort ab 1254 zur Grafschaft Württemberg, er zählt somit zu den ältesten württembergischen Besitzungen.
Die Pfarrkirche, dessen Schutzpatron Michael seit 1300 nachgewiesen ist, wird 1246 erstmals erwähnt. Die Michaelskirche wurde wohl gegen Ende des 15. Jahrhunderts unter Verwendung großer Teile des Baus aus dem 13. Jahrhundert umgebaut. 1956/57 wurde sie erweitert und im Innenraum stark verändert.
In der Gemeinde gab es schon früh Anhänger der lutherischen Lehre. Der seit 1514 hier ansässige Pfarrer Johannes Buck nahm die Reformation an. 1539 wurde die Pfarrei zunächst aufgehoben. Seit 1551 amtierte wieder regelmäßig ein Pfarrer am Ort. Grafenberg ist heute dem Dekanat Bad Urach in der Prälatur Reutlingen zugeordnet.
===== Bestandsbeschreibung =====
Das Archiv des Pfarramts Grafenberg wurde 1964 durch Fritz Heimberger erstmals verzeichnet. Es war in Teilen nur ungenügend auf der Bühne des Pfarrhauses untergebracht und wurde deshalb aus Sicherungsgründen ins Landeskirchliche Sprengelarchiv Ulm verbracht. 1997 beschloß der Kirchengemeinderat, das Archiv dauerhaft in Ulm zu belassen, um eine sachgerechte Lagerung und Verwaltung zu sichern [heute im Landeskirchlichen Archiv Stuttgart]. Da nur die Akten bis ca. 1945 durch ein Archiv-Inventar erschlossen waren, wurde der ganze Bestand im Frühjahr 1999 durch die Sprengelarchivarin neu verzeichnet. Im Jahr 1964 wurden alle vorhandenen Akten nach der Registraturordnung für die Pfarrämter aus dem Jahr 1901 geordnet. Dies hatte zur Folge, daß die Laufzeiten zum Teil sehr lang, die Gliederung zu grob und die Faszikel dementsprechend unhandlich waren. Bei der jetzt abgeschlossenen Neuverzeichnung wurden Altakten (vor 1900) dann abgetrennt, wenn dies aus Gründen der Handhabung sowie einer besseren inhaltlichen Erschließung notwendig und sinnvoll war (Kapitel III 1). Ältere Akten wurden dann im Ordnungszustand von 1964 belassen, wenn eine Abtrennung mit dem Jahr 1900 ein unnötiges Auseinanderreißen inhaltlich geschlossener und erschlossener Faszikel bedeutet hätte. Deshalb finden sich auch in der jüngeren Abteilung der ungebundenen Akten (Kapitel III 2) zum Teil immer noch sehr lange Laufzeiten.
Im Pfarramt befinden sich jetzt nur noch die Kirchenbücher, die jüngeren Protokolle (Nr. 42 - 44), Akten zum Umbau der Kirche 1957 (Nr. 233), eine Planskizze der Kirche (Nr. 234) sowie die Ortschronik (Nr. 45). Im Inventar wird darauf hingewiesen, welche Unterlagen weiterhin in Grafenberg verwahrt werden.
Nicht auffindbar waren die 1964 noch vorhandenen Reskriptenbücher 1 (1736-1749) und 2 (1787-1793), das Kirchenkonventsprotokoll 2 (1765-1772), das Seelenregister 1741-1832, die ehemalige Inventar-Nr. 51a (Pfarrbeschreibung, Ortsgeschichte 1764-1942) sowie die Beilagen zur Kirchenpflegrechnung 1965. Ungünstige Lagerungsbedingungen hatten Pilzbefall insbesondere an den Verkündbüchern verursacht, der inzwischen behandelt wurde. Die Benutzung dieser Unterlagen ist nun unbedenklich.
Als Besonderheiten seien an dieser Stelle genannt: eine Weidegangbeschreibung aus dem Jahr 1717 (Nr. 175), eine Pergamenturkunde aus dem Jahr 1531 (Nr. 164), das erste Kirchenkonventsprotokoll der Jahre 1673-1750 (Nr. 1) sowie die Akten zur Pfarrbesoldung aus dem 17. bis 19. Jahrhundert (Nr. 72 - 85).
Ulm, im Juni 1999
Dorothea Reuter
Einleitung: Im Erms-Steinach-Albvorland gelegen, wird die Ansiedlung 1246 erstmals urkundlich erwähnt, damals allerdings nur als ”Berg“. Die erste schriftliche Erwähnung als ”Grafenberg“ erfolgt im Jahr 1300 (siehe Nr. 120). Als namengebend ist vielleicht der die Siedlung überragende Hügel anzusehen, doch kommt dafür auch eine, allerdings nicht sicher nachgewiesene Burg in Frage. Zur Grafschaft Urach gehörend, kam der Ort ab 1254 zur Grafschaft Württemberg, er zählt somit zu den ältesten württembergischen Besitzungen.
Die Pfarrkirche, dessen Schutzpatron Michael seit 1300 nachgewiesen ist, wird 1246 erstmals erwähnt. Die Michaelskirche wurde wohl gegen Ende des 15. Jahrhunderts unter Verwendung großer Teile des Baus aus dem 13. Jahrhundert umgebaut. 1956/57 wurde sie erweitert und im Innenraum stark verändert.
In der Gemeinde gab es schon früh Anhänger der lutherischen Lehre. Der seit 1514 hier ansässige Pfarrer Johannes Buck nahm die Reformation an. 1539 wurde die Pfarrei zunächst aufgehoben. Seit 1551 amtierte wieder regelmäßig ein Pfarrer am Ort. Grafenberg ist heute dem Dekanat Bad Urach in der Prälatur Reutlingen zugeordnet.
Das Archiv des Pfarramts Grafenberg wurde 1964 durch Fritz Heimberger erstmals verzeichnet. Es war in Teilen nur ungenügend auf der Bühne des Pfarrhauses untergebracht und wurde deshalb aus Sicherungsgründen ins Landeskirchliche Sprengelarchiv Ulm verbracht. 1997 beschloß der Kirchengemeinderat, das Archiv dauerhaft in Ulm zu belassen, um eine sachgerechte Lagerung und Verwaltung zu sichern [heute im Landeskirchlichen Archiv Stuttgart]. Da nur die Akten bis ca. 1945 durch ein Archiv-Inventar erschlossen waren, wurde der ganze Bestand im Frühjahr 1999 durch die Sprengelarchivarin neu verzeichnet. Im Jahr 1964 wurden alle vorhandenen Akten nach der Registraturordnung für die Pfarrämter aus dem Jahr 1901 geordnet. Dies hatte zur Folge, daß die Laufzeiten zum Teil sehr lang, die Gliederung zu grob und die Faszikel dementsprechend unhandlich waren. Bei der jetzt abgeschlossenen Neuverzeichnung wurden Altakten (vor 1900) dann abgetrennt, wenn dies aus Gründen der Handhabung sowie einer besseren inhaltlichen Erschließung notwendig und sinnvoll war (Kapitel III 1). Ältere Akten wurden dann im Ordnungszustand von 1964 belassen, wenn eine Abtrennung mit dem Jahr 1900 ein unnötiges Auseinanderreißen inhaltlich geschlossener und erschlossener Faszikel bedeutet hätte. Deshalb finden sich auch in der jüngeren Abteilung der ungebundenen Akten (Kapitel III 2) zum Teil immer noch sehr lange Laufzeiten.
Im Pfarramt befinden sich jetzt nur noch die Kirchenbücher, die jüngeren Protokolle (Nr. 42 - 44), Akten zum Umbau der Kirche 1957 (Nr. 233), eine Planskizze der Kirche (Nr. 234) sowie die Ortschronik (Nr. 45). Im Inventar wird darauf hingewiesen, welche Unterlagen weiterhin in Grafenberg verwahrt werden.
Nicht auffindbar waren die 1964 noch vorhandenen Reskriptenbücher 1 (1736-1749) und 2 (1787-1793), das Kirchenkonventsprotokoll 2 (1765-1772), das Seelenregister 1741-1832, die ehemalige Inventar-Nr. 51a (Pfarrbeschreibung, Ortsgeschichte 1764-1942) sowie die Beilagen zur Kirchenpflegrechnung 1965. Ungünstige Lagerungsbedingungen hatten Pilzbefall insbesondere an den Verkündbüchern verursacht, der inzwischen behandelt wurde. Die Benutzung dieser Unterlagen ist nun unbedenklich.
Als Besonderheiten seien an dieser Stelle genannt: eine Weidegangbeschreibung aus dem Jahr 1717 (Nr. 175), eine Pergamenturkunde aus dem Jahr 1531 (Nr. 164), das erste Kirchenkonventsprotokoll der Jahre 1673-1750 (Nr. 1) sowie die Akten zur Pfarrbesoldung aus dem 17. bis 19. Jahrhundert (Nr. 72 - 85).
Ulm, im Juni 1999
Dorothea Reuter
Evangelisches Pfarramt Grafenberg
6 lfd. m
Bestand
Grafenberg, Landkreis Reutlingen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:05 MESZ