Hausarchiv Hohenzollern-Sigmaringen: Nachlass Fürstin Margarete von Hohenzollern, Fotosammlung (vorläufige Version) (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, FAS HS 1-80 T 15
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Fürstlich Hohenzollernsches Haus- und Domänenarchiv (Dep. 39) >> Hausarchiv Hohenzollern-Sigmaringen
Überlieferungsgeschichte
Vorbemerkung
Schwerpunkt der Ordnungs- und Inventarisierungsarbeiten im Depositum Fürstliches Hohenzollerisches Haus- und Domänenarchiv bildet seit geraumer Zeit die Inventarisierung der Fotosammlungen. Diese Arbeit erwies sich als dringend notwendig, da der Kreis jener, der zur Identifikation einzelner, auf den Fotos abgebildeter Persönlichkeiten zu Rate gezogen werden muß, durch natürlichen Abgang immer kleiner wird. Im Rahmen dieser Inventarisierung wurden von Frau Liebhaber auch die Fotos des bisher noch unverzeichneten Nachlasses der Fürstin Margarete von Hohenzollern,geb. Prinzessin von Sachsen (1900 - 1962), herausgenommen und zu einem Teilbestand formiert. Bei der Verzeichnung der Abbildungen stellte auch hier die Identifikation der abgebildeten Persönlichkeiten die größte Schwierigkeit dar. Als äußerst hilfreich erwiesen sich in diesem Zusammenhang u.a. einige Besuche von Frau Carola Bienert, ehemals Gesellschaftsdame der Fürstin Margarete von Hohenzollern, im Fürstlich Hohenzollerischen Archiv Anfang 1985. Im Dezember 1986 wurden durch Vermittlung von Herrn Leitender Forstdirektor Bernhard Küpferle einige besonders schwierige Familienfotos Seiner Hoheit Friedrich Wilhelm Fürst von Hohenzollern zur Identifizierung vorgelegt. Trotz dieser freundlichen Unterstützungen verblieb ein Rest nicht identifizierbarer Fotos.
Der vorliegende Teilbestand weist vornehmlich Fotos von Angehörigen des Fürstlichen Hauses Hohenzollern [unterteilt in a) Familie Fürst Friedrich Viktor und b) Familie Prinz Franz Josef] und der Häuser Sachsen, Habsburg-Lothringen, Rumänien, Habsburg-Toskana und Preußen auf. Dieser Befund wurde auch der Ordnung des Bestandes zugrundegelegt.
An diese Gruppen schliessensich drei weitere Gruppen mit den Bezeichnungen "Verschiedene adelige Persönlichkeiten", "Damen aus dem Umkreis der Fürstin Margarete" und "Weitere bzw. nicht identifizierbare Personen" an. Bei der Gruppe "Damen aus dem Umkreis der Fürstin Margarete" handelt es sich um Kinderbilder von Jugendfreundinnen der Fürstin sowie um ein Foto der Gräfin Rex, Oberhofmeisterin am sächsischen Königshof.
Innerhalb der einzelnen Gruppen wurden die Fotos, soweit dies ermittelt werden konnte, chronologisch nach ihrer Entstehung gelegt und mit fortlaufenden arabischen Zahlen versehen, wobei gleiche und sehr ähnliche Fotos nur jeweils eine Nummer erhalten haben.
Bei der Verzeichnung wurden von Frau Liebhaber auch die handschriftlichen und gedruckten Vermerke auf den Vorder- und Rückseiten der Fotos wörtlich in die Titelaufnahmen aufgenommen.
Abschließens erstellte Frau Liebhaber einen Ortsindex, der in manchen Fällen durch ergänzende Angaben, wie beispielsweise Nennung des dazugehörigen Landes, erweitert wurde.
Neben dem Ortsindex wurde auch ein Personenindex erstellt, in dem die einzelnen herrschaftlichen Häuser und die drei weiteren Gruppen in alphabetischer Reihenfolge aufscheinen. Bezüglich der familiären Zuordnung der Damen wurde folgende Regelung getroffen: Alle Damen sind - soweit möglich - unter dem zuletzt für sie zutreffeneden Familiennamen eingeordnet, wobei der Geburtsname erläuternd hinzugesetz wurde. Ein entsprechender Vermerk erscheint jedoch jeweils unter den Geburtsnamen der Dame. Beispiel: "Hohenzollern, Margarete, Fst. v., geb. Przn. v. Sachsen". Unter "Sachsen" findet sich sodann der Verweis "s.a. Hohenzollern".
Eine Ausnahme bilden die Jugendfreundinnen der Fürstin Margarete. Sie wurden unter ihrem Mädchennamen eingeordnet, da der weiter Lebensweg der jungen Damen hier nicht bekannt war.
Die Fotos wurden auf Pappkartons geklebt oder - falls handschr iftliche oder gedruckte Bemerkungen auf den Rückseiten vorhanden waren - mittels Fotoecken auf die Pappkartons aufgebracht. Die Kartons wurden in Leitz-Ordner abgeheftet. Als genealogische Orientierungshilfe für die Benutzer wurden den einzelnen Gruppen Kopien der entsprechenden Stammtafeln aus der Stammtafel zur Geschichte der europäischen Staaten von Dr. W.K. Prinz von Isenburg vorangestellt. Der Beginn der einzelnen Gruppen in den Ordnern ist jeweils durch einen herausragenden Stecker mit Angabe des Familiennamens oder der Gruppenbezeichnung gekennzeichnet.
Die Reinschrift des Repertoriums wurde ebenfalls von Frau Liebhaber besorgt. Der vorliegende Teilbestand umfaßt 395 Fotos (= 300 Nummern) und mißt ca 0,30 lfd. m. Die Benutzung der Archivalien darf nur nach schriftlicher Genehmigung durch die Fürstliche Hohenzollerische Hofkammer erfolgen.
Sigmaringen, im Februar 1987
Dr. Becker
Inhalt und Bewertung
Enthält v.a.:
Fotografien von Angehörigen des Fürstlichen Hauses Hohenzollern sowie der Häuser Sachsen, Habsburg-Lothringen, Rumänien, Habsburg-Toskana und Preußen
Vorbemerkung
Schwerpunkt der Ordnungs- und Inventarisierungsarbeiten im Depositum Fürstliches Hohenzollerisches Haus- und Domänenarchiv bildet seit geraumer Zeit die Inventarisierung der Fotosammlungen. Diese Arbeit erwies sich als dringend notwendig, da der Kreis jener, der zur Identifikation einzelner, auf den Fotos abgebildeter Persönlichkeiten zu Rate gezogen werden muß, durch natürlichen Abgang immer kleiner wird. Im Rahmen dieser Inventarisierung wurden von Frau Liebhaber auch die Fotos des bisher noch unverzeichneten Nachlasses der Fürstin Margarete von Hohenzollern,geb. Prinzessin von Sachsen (1900 - 1962), herausgenommen und zu einem Teilbestand formiert. Bei der Verzeichnung der Abbildungen stellte auch hier die Identifikation der abgebildeten Persönlichkeiten die größte Schwierigkeit dar. Als äußerst hilfreich erwiesen sich in diesem Zusammenhang u.a. einige Besuche von Frau Carola Bienert, ehemals Gesellschaftsdame der Fürstin Margarete von Hohenzollern, im Fürstlich Hohenzollerischen Archiv Anfang 1985. Im Dezember 1986 wurden durch Vermittlung von Herrn Leitender Forstdirektor Bernhard Küpferle einige besonders schwierige Familienfotos Seiner Hoheit Friedrich Wilhelm Fürst von Hohenzollern zur Identifizierung vorgelegt. Trotz dieser freundlichen Unterstützungen verblieb ein Rest nicht identifizierbarer Fotos.
Der vorliegende Teilbestand weist vornehmlich Fotos von Angehörigen des Fürstlichen Hauses Hohenzollern [unterteilt in a) Familie Fürst Friedrich Viktor und b) Familie Prinz Franz Josef] und der Häuser Sachsen, Habsburg-Lothringen, Rumänien, Habsburg-Toskana und Preußen auf. Dieser Befund wurde auch der Ordnung des Bestandes zugrundegelegt.
An diese Gruppen schliessensich drei weitere Gruppen mit den Bezeichnungen "Verschiedene adelige Persönlichkeiten", "Damen aus dem Umkreis der Fürstin Margarete" und "Weitere bzw. nicht identifizierbare Personen" an. Bei der Gruppe "Damen aus dem Umkreis der Fürstin Margarete" handelt es sich um Kinderbilder von Jugendfreundinnen der Fürstin sowie um ein Foto der Gräfin Rex, Oberhofmeisterin am sächsischen Königshof.
Innerhalb der einzelnen Gruppen wurden die Fotos, soweit dies ermittelt werden konnte, chronologisch nach ihrer Entstehung gelegt und mit fortlaufenden arabischen Zahlen versehen, wobei gleiche und sehr ähnliche Fotos nur jeweils eine Nummer erhalten haben.
Bei der Verzeichnung wurden von Frau Liebhaber auch die handschriftlichen und gedruckten Vermerke auf den Vorder- und Rückseiten der Fotos wörtlich in die Titelaufnahmen aufgenommen.
Abschließens erstellte Frau Liebhaber einen Ortsindex, der in manchen Fällen durch ergänzende Angaben, wie beispielsweise Nennung des dazugehörigen Landes, erweitert wurde.
Neben dem Ortsindex wurde auch ein Personenindex erstellt, in dem die einzelnen herrschaftlichen Häuser und die drei weiteren Gruppen in alphabetischer Reihenfolge aufscheinen. Bezüglich der familiären Zuordnung der Damen wurde folgende Regelung getroffen: Alle Damen sind - soweit möglich - unter dem zuletzt für sie zutreffeneden Familiennamen eingeordnet, wobei der Geburtsname erläuternd hinzugesetz wurde. Ein entsprechender Vermerk erscheint jedoch jeweils unter den Geburtsnamen der Dame. Beispiel: "Hohenzollern, Margarete, Fst. v., geb. Przn. v. Sachsen". Unter "Sachsen" findet sich sodann der Verweis "s.a. Hohenzollern".
Eine Ausnahme bilden die Jugendfreundinnen der Fürstin Margarete. Sie wurden unter ihrem Mädchennamen eingeordnet, da der weiter Lebensweg der jungen Damen hier nicht bekannt war.
Die Fotos wurden auf Pappkartons geklebt oder - falls handschr iftliche oder gedruckte Bemerkungen auf den Rückseiten vorhanden waren - mittels Fotoecken auf die Pappkartons aufgebracht. Die Kartons wurden in Leitz-Ordner abgeheftet. Als genealogische Orientierungshilfe für die Benutzer wurden den einzelnen Gruppen Kopien der entsprechenden Stammtafeln aus der Stammtafel zur Geschichte der europäischen Staaten von Dr. W.K. Prinz von Isenburg vorangestellt. Der Beginn der einzelnen Gruppen in den Ordnern ist jeweils durch einen herausragenden Stecker mit Angabe des Familiennamens oder der Gruppenbezeichnung gekennzeichnet.
Die Reinschrift des Repertoriums wurde ebenfalls von Frau Liebhaber besorgt. Der vorliegende Teilbestand umfaßt 395 Fotos (= 300 Nummern) und mißt ca 0,30 lfd. m. Die Benutzung der Archivalien darf nur nach schriftlicher Genehmigung durch die Fürstliche Hohenzollerische Hofkammer erfolgen.
Sigmaringen, im Februar 1987
Dr. Becker
Inhalt und Bewertung
Enthält v.a.:
Fotografien von Angehörigen des Fürstlichen Hauses Hohenzollern sowie der Häuser Sachsen, Habsburg-Lothringen, Rumänien, Habsburg-Toskana und Preußen
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ