Korrespondenz von Ernst Bertram an Carl Enders
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TNL Enders, HHI.2010.1000.12
HHI.TNLENDERS Teilnachlass Carl Enders
Teilnachlass Carl Enders >> Archivalie – Korrespondenz
1906-1932
Beilage: 1 adr. B.-Umschl., 1927
Bonn, den 15.2.1906: B. möchte im Sommersemester an einem Seminar von Berthold Litzmann teilnehmen; er bittet um die ordentliche Anmeldung.
Bonn, den 9.2.1907: B. dankt für das ausführliche Schreiben. Er ist erleichtert, dass ein Zusammentreffen nicht stattgefunden hat. Andeutungen über irgendein Missverständnis.
Bonn, den 15.2.1907: B. drückt seine Freude darüber aus, als ordentliches Mitglied in die Literarhistorische Gesellschaft Bonn aufgenommen worden zu sein.
Wien, den 8.10.1907: B. entschuldigt sich für seine verspätete Antwort; zehn Tage jedoch war ihm seine Post aufgrund von Verzögerungen in Südtirol und München nicht zugänglich. Er bedauert, der Bitte, als Vertretung für Dreesen kurzfristig einen Artikel zu schreiben, nicht nachkommen zu können. Die Gründe für die Absage sind neben der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit seine ungeordneten Verhältnisse in Wien und ein Augenleiden.
Wien, den 13.10.1907: B. erwähnt eine Selbstanzeige für seine Dissertation "Studien zu A. Stifters Novellentechnik". Er entschuldigt sich für die Mühe, die er, wie er meint, Enders und Litzmann gemacht hat. Er erklärt das mit seiner Unerfahrenheit. Sein Referat über Stefan George wird er zwar rechtzeitig fertig stellen, kann es aber nicht selbst verlesen, da er wahrscheinlich nicht früh genug in Bonn sein wird.
Elberfeld, den 19.3.1908: B. möchte so schnell wie möglich die Korrekturen an dem George-Heft vornehmen können, da er in Kürze nach München fahren wird und dort großen Arbeitsbelastungen auf ihn zukommen. Er bittet Enders ferner, auch auf den Bonner Drucker Georgi Druck auszuüben.
Elberfeld, den 28.12.1916: B. schlägt als "Gratulationsarbeit für die Litzmann-Festschrift eine Untersuchung von "Nietzsches Goethebild" vor, die er bis Februar fertig stellen könnte. Nach seiner Auffassung versinnbildlicht der Aufsatz durch die beiden Namen zwei Brückenköpfe, die die Verbindung zwischen Lesern und Schülern herstellen könnten. Der Aufsatz sei rein historisch. Weiter erwähnt Bertram, dass er Mitte Januar nach München umziehen wird. Er erkundigt sich nach dem Themenverzeichnis der Jubiläumsschrift und dem Datum des Jubiläums der Universität.
München, den 1.2.1917: B. schickt als Anlage sein Manuskript für die Litzmann-Festschrift, möchte die Korrekturen daran selbst vornehmen und bittet um baldige Rücksendung.
München, den 25.3.1917: B. bedankt sich für die Einladung, sich an der "Festschrift der Künstler" zu beteiligen; er fühlt sich dadurch geehrt. Als seinen Beitrag bietet er ein Fragment an; er sieht keine Möglichkeit, etwas Neues zu verfassen: "Lyrisches wäre auch nicht recht am Ort. Es versteht sich, dass das Persönliche [...] in jenem Fragment nur als Material zu kunstpsychologischen Folgerungen dient."
München, den 22.4.1922: B. entschuldigt sich für die verspätete Antwort; seine gesamte Post ist in Elberfeld liegengeblieben. Er bedauert, Enders nicht helfen zu können und hofft, dass er die gewünschten Stiche im "Institut für rheinische Zeitgeschichte" hat bekommen können. Sobald er zurück ist, will Bertram Enders seine Rheinbibliothek zugänglich machen. Weiter bedankt er sich für die Einladung, Mitglied in der von Enders neu begründeten "Gesellschaft für Rheinische Literatur" zu werden. Er freut sich auf die Mitarbeit, von der er allerdings noch keine genauen Vorstellungen hat und bietet seine Mitgliedschaft im Vorstand an.
Elberfeld, den 4.8.1922: B. äußert seine "volle Sympathie" für den Plan einer Rheinischen Woche. Er bedauert, wegen seines Aufenthalts in München und Österreich im September nicht aktiv mit einem Vortrag daran teilnehmen zu können. Er schlägt Friedrich von der Leyen als Vertreter vor. Trotzdem möchte er über die Gestaltung der Woche im Einzelnen unterrichtet werden.
Köln, den 24.9.1927: B. gratuliert Enders nachträglich zum 50. Geburtstag und verbindet dies mit einer unverbindlichen Einladung.
Köln, den 1.1.1932: B. spricht Enders sein Beileid zum Tod seiner Frau aus.
aus: Horstmann, Christina: Die Literarhistorische Gesellschaft Bonn im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Dargestellt am Briefnachlaß von Carl Enders, Bonn, Bouvier, 1987
Bonn, den 15.2.1906: B. möchte im Sommersemester an einem Seminar von Berthold Litzmann teilnehmen; er bittet um die ordentliche Anmeldung.
Bonn, den 9.2.1907: B. dankt für das ausführliche Schreiben. Er ist erleichtert, dass ein Zusammentreffen nicht stattgefunden hat. Andeutungen über irgendein Missverständnis.
Bonn, den 15.2.1907: B. drückt seine Freude darüber aus, als ordentliches Mitglied in die Literarhistorische Gesellschaft Bonn aufgenommen worden zu sein.
Wien, den 8.10.1907: B. entschuldigt sich für seine verspätete Antwort; zehn Tage jedoch war ihm seine Post aufgrund von Verzögerungen in Südtirol und München nicht zugänglich. Er bedauert, der Bitte, als Vertretung für Dreesen kurzfristig einen Artikel zu schreiben, nicht nachkommen zu können. Die Gründe für die Absage sind neben der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit seine ungeordneten Verhältnisse in Wien und ein Augenleiden.
Wien, den 13.10.1907: B. erwähnt eine Selbstanzeige für seine Dissertation "Studien zu A. Stifters Novellentechnik". Er entschuldigt sich für die Mühe, die er, wie er meint, Enders und Litzmann gemacht hat. Er erklärt das mit seiner Unerfahrenheit. Sein Referat über Stefan George wird er zwar rechtzeitig fertig stellen, kann es aber nicht selbst verlesen, da er wahrscheinlich nicht früh genug in Bonn sein wird.
Elberfeld, den 19.3.1908: B. möchte so schnell wie möglich die Korrekturen an dem George-Heft vornehmen können, da er in Kürze nach München fahren wird und dort großen Arbeitsbelastungen auf ihn zukommen. Er bittet Enders ferner, auch auf den Bonner Drucker Georgi Druck auszuüben.
Elberfeld, den 28.12.1916: B. schlägt als "Gratulationsarbeit für die Litzmann-Festschrift eine Untersuchung von "Nietzsches Goethebild" vor, die er bis Februar fertig stellen könnte. Nach seiner Auffassung versinnbildlicht der Aufsatz durch die beiden Namen zwei Brückenköpfe, die die Verbindung zwischen Lesern und Schülern herstellen könnten. Der Aufsatz sei rein historisch. Weiter erwähnt Bertram, dass er Mitte Januar nach München umziehen wird. Er erkundigt sich nach dem Themenverzeichnis der Jubiläumsschrift und dem Datum des Jubiläums der Universität.
München, den 1.2.1917: B. schickt als Anlage sein Manuskript für die Litzmann-Festschrift, möchte die Korrekturen daran selbst vornehmen und bittet um baldige Rücksendung.
München, den 25.3.1917: B. bedankt sich für die Einladung, sich an der "Festschrift der Künstler" zu beteiligen; er fühlt sich dadurch geehrt. Als seinen Beitrag bietet er ein Fragment an; er sieht keine Möglichkeit, etwas Neues zu verfassen: "Lyrisches wäre auch nicht recht am Ort. Es versteht sich, dass das Persönliche [...] in jenem Fragment nur als Material zu kunstpsychologischen Folgerungen dient."
München, den 22.4.1922: B. entschuldigt sich für die verspätete Antwort; seine gesamte Post ist in Elberfeld liegengeblieben. Er bedauert, Enders nicht helfen zu können und hofft, dass er die gewünschten Stiche im "Institut für rheinische Zeitgeschichte" hat bekommen können. Sobald er zurück ist, will Bertram Enders seine Rheinbibliothek zugänglich machen. Weiter bedankt er sich für die Einladung, Mitglied in der von Enders neu begründeten "Gesellschaft für Rheinische Literatur" zu werden. Er freut sich auf die Mitarbeit, von der er allerdings noch keine genauen Vorstellungen hat und bietet seine Mitgliedschaft im Vorstand an.
Elberfeld, den 4.8.1922: B. äußert seine "volle Sympathie" für den Plan einer Rheinischen Woche. Er bedauert, wegen seines Aufenthalts in München und Österreich im September nicht aktiv mit einem Vortrag daran teilnehmen zu können. Er schlägt Friedrich von der Leyen als Vertreter vor. Trotzdem möchte er über die Gestaltung der Woche im Einzelnen unterrichtet werden.
Köln, den 24.9.1927: B. gratuliert Enders nachträglich zum 50. Geburtstag und verbindet dies mit einer unverbindlichen Einladung.
Köln, den 1.1.1932: B. spricht Enders sein Beileid zum Tod seiner Frau aus.
aus: Horstmann, Christina: Die Literarhistorische Gesellschaft Bonn im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Dargestellt am Briefnachlaß von Carl Enders, Bonn, Bouvier, 1987
10 eigenhändige Briefe mit Unterschrift ; 3 eigenhändige Postkarten mit Unterschrift
Archivalie – Korrespondenz
Deutsch
Bonn (u. a.) - Absendeort
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
11.11.2025, 11:58 AM CET