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Konsens Johanns [von Merlau], Abt von Fulda, zum Verkauf auf Wiederkauf eines Guts in Geismar durch Adelheid und Thile von Wiesenfeld an Heinrich Friedrich und Versicherung der Verkäufer
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Konsens Johanns [von Merlau], Abt von Fulda, zum Verkauf auf Wiederkauf eines Guts in Geismar durch Adelheid und Thile von Wiesenfeld an Heinrich Friedrich und Versicherung der Verkäufer
Urk. 76, R I b Fulda (Lehenconsense von Wiesenfeld)
Urk. 76 Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b]
Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b] >> 22 Familien W >> 22.29 von Wiesenfeld
1405 Juni 28
Ausfertigung, Pergament, vier anhängende Siegel, davon drei ab und verloren
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der gegeben ist nach Cristi geburte virtzehen hundert iare darnach in dem funfften iare am sontage nach sent Johans tag des teuffers als er geborn wart
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann [von Merlau], Abt von Fulda, bestätigt den Verkauf auf Wiederkauf eines Guts in Geismar (Geysmar) [Ortsteil der Gem. Geisa, Wartburgkrs.?] durch Adelheid von Wiesenfeld (Wisenphelt) und ihren Sohn Thile mit Einverständnis ihres Bruders Lupplin an Heinrich Friedrich (Friderich), führt die Bedingungen für den Wiederkauf aus und erklärt, dass alle fuldischen Rechte an den Lehenstücken davon unberührt bleiben. Siegelankündigung. Die Verkäufer bestätigen ebenfalls den Verkauf und versichern, sich an alle vertraglichen Vereinbarungen zu halten. Siegelankündigung.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Abt, Adelheid, Thile und Lupplin von Wiesenfeld
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.