Johannes Ahlbach (Ailbach), Prior und Konvent des Klosters in der Windsbach (Wynspach) zu Limburg (Lympurg), St . Wilhelms-Ordens, bekunden, dass sie auf Bitte von Junker + Hans von Hoenberg (Hoem-) und Junker Dietharts, seines Bruders , die ihr Kloster merklich gefördert haben, Friederich, den Sohn des + Hans, als Mitbruder aufgenommen haben. Die Aussteller wollen Friederich zu Limpurg (Lympurg) bei sich in der Schule halten und auf Lebzeit mit Kost und Kleidung versorgen, ihn ohne des Rats zu Limburg (Lympurg) und Junker Dyetharts oder eines seiner nächsten Erben nicht strafen. Da Junker Drethart ihnen eigen Gut und Land zu Oberweyer (Obernwyher) als Beisteuer zur Versorgung des Friedrich übergeben hat, wollen sie für ihn, seine Eltern, Bruder, Schwestern, Kinder, Hausfrauen und alle Nachkommen auf St . Annatag oder dem Tag danach mit Vigil 2 Sang- und 5 Lesemessen tun und Gott für diese bitten . Bei Versäumnis können der Rat zu Limburg (Lympurg) und Junker Dyethart oder einer der nächsten Erben die Aussteller dazu zwingen.
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Johannes Ahlbach (Ailbach), Prior und Konvent des Klosters in der Windsbach (Wynspach) zu Limburg (Lympurg), St . Wilhelms-Ordens, bekunden, dass sie auf Bitte von Junker + Hans von Hoenberg (Hoem-) und Junker Dietharts, seines Bruders , die ihr Kloster merklich gefördert haben, Friederich, den Sohn des + Hans, als Mitbruder aufgenommen haben. Die Aussteller wollen Friederich zu Limpurg (Lympurg) bei sich in der Schule halten und auf Lebzeit mit Kost und Kleidung versorgen, ihn ohne des Rats zu Limburg (Lympurg) und Junker Dyetharts oder eines seiner nächsten Erben nicht strafen. Da Junker Drethart ihnen eigen Gut und Land zu Oberweyer (Obernwyher) als Beisteuer zur Versorgung des Friedrich übergeben hat, wollen sie für ihn, seine Eltern, Bruder, Schwestern, Kinder, Hausfrauen und alle Nachkommen auf St . Annatag oder dem Tag danach mit Vigil 2 Sang- und 5 Lesemessen tun und Gott für diese bitten . Bei Versäumnis können der Rat zu Limburg (Lympurg) und Junker Dyethart oder einer der nächsten Erben die Aussteller dazu zwingen.
1008 a, 182 a, fol. 37-38
1008 a Nachlass Jacob Friedrich Eberhard
Nachlass Jacob Friedrich Eberhard >> Urkunden des Hofes Faulbach und der damit verbundenen Besitzstücke >> 5 1476-1500
1488-09-23
Abschrift um 1500
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1488 uff dinstag nach sent Matheu stag des helligen apostels
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller mit Konventsiegel, Rat der Stadt Limburg (Lympurg) als Verweser ihres Klosters
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller mit Konventsiegel, Rat der Stadt Limburg (Lympurg) als Verweser ihres Klosters
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:09 MESZ
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