Konz Landschad von Steinach und seine Frau Elisabeth von Fleckenstein beurkunden, dass sie von Engelhard von Weinsberg, dessen Frau Anna, geb. von Leinigen, deren Sohn Konrad und dessen Frau Anna, geb. von Hohenlohe, die Stadt Neuenstadt am Kocher mit der Vorstadt und den Dörfern Gochsen ("Goßheim"), [Kocher-]Steinsfeld mit der Burg, "Glepfhart" und Sulzbach (Cleversulzbach), ihrem Eigengut zu Dahenfeld mit Kelter, Hellerzinsen, Burgstadl, Wäldern und Fasnachts- und Sommerhühnern sowie ihren Hof auf dem Eberfirst mit 3 Seen und 2 Weihern um 16.500 fl auf Wiederkauf und mit der Auflage gekauft haben, die Stadt nur an einen Standesgenossen der von Weinsberg weiterzuverkaufen. Sie verkaufen die Hälfte davon an Ritter Hans von Helmstatt, Amtmann zu Lauterburg, und seine Frau Gütichin Knebel um 8.250 fl auf Wiederkauf. Die Summe wurde bar bezahlt; Susanne, die Tochter der Aussteller, erhielt davon 2000 fl zur Aussteuer. Siegler: Aussteller, Johann, Abt zu Selz, Diether Landschad von Steinach und Friedrich von Fleckenstein
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Konz Landschad von Steinach und seine Frau Elisabeth von Fleckenstein beurkunden, dass sie von Engelhard von Weinsberg, dessen Frau Anna, geb. von Leinigen, deren Sohn Konrad und dessen Frau Anna, geb. von Hohenlohe, die Stadt Neuenstadt am Kocher mit der Vorstadt und den Dörfern Gochsen ("Goßheim"), [Kocher-]Steinsfeld mit der Burg, "Glepfhart" und Sulzbach (Cleversulzbach), ihrem Eigengut zu Dahenfeld mit Kelter, Hellerzinsen, Burgstadl, Wäldern und Fasnachts- und Sommerhühnern sowie ihren Hof auf dem Eberfirst mit 3 Seen und 2 Weihern um 16.500 fl auf Wiederkauf und mit der Auflage gekauft haben, die Stadt nur an einen Standesgenossen der von Weinsberg weiterzuverkaufen. Sie verkaufen die Hälfte davon an Ritter Hans von Helmstatt, Amtmann zu Lauterburg, und seine Frau Gütichin Knebel um 8.250 fl auf Wiederkauf. Die Summe wurde bar bezahlt; Susanne, die Tochter der Aussteller, erhielt davon 2000 fl zur Aussteuer. Siegler: Aussteller, Johann, Abt zu Selz, Diether Landschad von Steinach und Friedrich von Fleckenstein
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt U 682
8/9/110/cc
Lit. G Nr. 26
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten
Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten >> Urkunden >> von Helmstatt >> 1400-1419
1411 (1411 Juli 20 - Mo v Maria Magdalena)
Urkunden
Schaden: starke Wasserschäden
Ausf. Perg., 5 S. abg. - Rv.
Fleckenstein, von; Elisabeth
Fleckenstein, von; Friedrich
Helmstatt, von; Gütichin, geb. Knebel von Katzenelnbogen
Hohenlohe, von; Anna
Johann; Abt zu Selz
Knebel von Katzenelnbogen; Gütichin
Landschad von Steinach; Elisabeth, geb. von Fleckenstein
Landschad von Steinach; Kunz
Leiningen, Grafen von; Anna
Weinsberg, von; Anna, geb. von Hohenlohe
Weinsberg, von; Anna, geb. von Leiningen
Weinsberg, von; Engelhard
Weinsberg, von; Konrad
Cleversulzbach, Neuenstadt HN
Dahenfeld : Neckarsulm HN
Eberfirst, abg. bei Eberstadt HN
Glepfhart siehe Cleversulzbach
Gochsen, Hardthausen HN
Kochersteinsfeld, Hardthausen HN
Lauterburg, Dép. Bas-Rhin [F]
Neuenstadt HN
Selz, Dép. Bas-Rhin F
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:16 MESZ
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