Akten des Statthalters und der Räte zu Kassel: Briefwechsel mit Dechant und Kapitel zu Fritzlar. Ausschreiben an die Ämter Gudensberg, Felsberg, Wolfhagen, Zierenberg, Borken und Homberg. Bericht des Kanzlers Heinrich Lersner, Simon Bings und Hermann Ungefugs. Schreiben an den Oberförster Peter Kirchhof und den gewesenen Schultheißen Hans Selman zu Homberg. Schreiben des Propstes zu Fritzlar Johann Listing und des Kanonikers Heinrich Volmar
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Akten des Statthalters und der Räte zu Kassel: Briefwechsel mit Dechant und Kapitel zu Fritzlar. Ausschreiben an die Ämter Gudensberg, Felsberg, Wolfhagen, Zierenberg, Borken und Homberg. Bericht des Kanzlers Heinrich Lersner, Simon Bings und Hermann Ungefugs. Schreiben an den Oberförster Peter Kirchhof und den gewesenen Schultheißen Hans Selman zu Homberg. Schreiben des Propstes zu Fritzlar Johann Listing und des Kanonikers Heinrich Volmar
3, 2120
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.66 Mainz
1553-1566
Enthält: 1553 August - 1556 April. Vorschlag des Landgrafen, die Zehntfrüchte des Stiftes wegen des Krieges nach Kassel einzubringen. Ansprüche des Stifts auf die Güter des Kunz Quantz zu Haddamar bei Gudensberg, Irrungen des Stifts mit den Amtleuten zu Wolfhagen, Zierenberg und dem Vogte zu Hasungen wegen einiger Zehnten bei Wolfhagen und Zierenberg. Beschwerde des Stifts über die Zerteilung ihrer in Hessen liegenden Meierhöfe durch die Inhaber. Einbringung des Stiftszehnten zu Wehren durch die dortigen Landsiedel des deutschen Ordens. Irrung wegen des Zehnten zu Haddamar und Geismar. Streit des Kanonikus Johann Winter zu Fritzlar mit Heinrich Winter zu Cappel. (Schreiben von Dechant und Kapitel an den Landgrafen vom 15. April 1556 in der Kasseler Landesbibliothek, Landaus Nachlaß, Fehden II Fol.)
Enthält: 1559 Januar - 1563 November. Zehnten zu Haddamar und Lohne. Werbung des Kanonikers Wilhelm Schilder in Kassel. Jagdgerechtigkeit des Stifts in hessischem Gebiet. Arrestierung einer Pension des Stifts wegen der Türken- und nassauischen Steuer. Besoldung der Pfarrer zu Lohne, Obervorschütz, Hesserode, Obermöllrich und Böddiger aus dem Stiftszehnten. Beschlagnahmte Zinsen des Johann Listing. Auszahlung eines beschlagnahmten Zinses zu Ehringen zum Studium des Kanonikers Liborius Geiling. Beschlagnahme von Einkünften des Pfarrers Jost Runcke zu Frauenmünster durch den Amtmann zu Fritzlar, Überweisung des Stiftszehnten zu Obermöllrich zum Ersatz. Sendung der Kanoniker Wilhelm Schilder und Jost v. Kalenberg nach Kassel. Spätere Streitigkeit wegen Runckes Besoldung
Enthält: 1564 Februar - 1566 September. Beschlagnahme einer dem Stifte aus der landgräflichen Kammer fälligen Pension wegen der Türken- und nassauischen Steuer. Einfall des Schultheißen zu Borken in das Dorf Rothhelmshausen. Bestrafung eines hessischen Untertanen zu Geismar, der Zehntgarben des Stifts gestohlen hatte. Bereitwilligkeit des Stiftes
Enthält: zur Erlegung der Türkensteuer, Aufhebung des Arrestes über die Stiftszinsen
Enthält: 1559 Januar - 1563 November. Zehnten zu Haddamar und Lohne. Werbung des Kanonikers Wilhelm Schilder in Kassel. Jagdgerechtigkeit des Stifts in hessischem Gebiet. Arrestierung einer Pension des Stifts wegen der Türken- und nassauischen Steuer. Besoldung der Pfarrer zu Lohne, Obervorschütz, Hesserode, Obermöllrich und Böddiger aus dem Stiftszehnten. Beschlagnahmte Zinsen des Johann Listing. Auszahlung eines beschlagnahmten Zinses zu Ehringen zum Studium des Kanonikers Liborius Geiling. Beschlagnahme von Einkünften des Pfarrers Jost Runcke zu Frauenmünster durch den Amtmann zu Fritzlar, Überweisung des Stiftszehnten zu Obermöllrich zum Ersatz. Sendung der Kanoniker Wilhelm Schilder und Jost v. Kalenberg nach Kassel. Spätere Streitigkeit wegen Runckes Besoldung
Enthält: 1564 Februar - 1566 September. Beschlagnahme einer dem Stifte aus der landgräflichen Kammer fälligen Pension wegen der Türken- und nassauischen Steuer. Einfall des Schultheißen zu Borken in das Dorf Rothhelmshausen. Bestrafung eines hessischen Untertanen zu Geismar, der Zehntgarben des Stifts gestohlen hatte. Bereitwilligkeit des Stiftes
Enthält: zur Erlegung der Türkensteuer, Aufhebung des Arrestes über die Stiftszinsen
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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