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Wolfgang [Dietrich von Eusigheim], bestätigter Abt von Fulda,
bekundet für sich und seine Nachfolger, dass er seinen Rat Valentin
Klinckhardt, des...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1551-1560
1556 September 29
Ausfertigung, Pergament, zwei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel (fehlen)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geschehenn Dinstags Michaelis den 29ten Septembris im funftzehenhundertten sechs und funfzigisten ihar
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Wolfgang [Dietrich von Eusigheim], bestätigter Abt von Fulda, bekundet für sich und seine Nachfolger, dass er seinen Rat Valentin Klinckhardt, dessen Ehefrau Anna und ihre Erben mit einem Hof der Propstei Johannesberg in Harmerz (Harmes) mit allem Zubehör dauerhaft belehnt hat. Auf diesem Hof wohnt jetzt Heinrich (Heintz) Kunckell, der diesen Hof nach Lassrecht verliehen bekommen hat. Der Besitzer des Hofs muss ungekürzten (gantzen) Dienst in der Zent Fulda leisten. Aufgrund der geleisteten und zukünftig zu leistenden Dienste für Abt und Kloster befreit Wolfgang Valentin von Kathedra Petri 1557 [1557 Februar 22] an für 15 Jahre von allen Diensten, die mit diesem Hof verbunden sind. Ankündigung des Sekretsiegels des Abtes. Dekan Philipp Georg Schenck zu Schweinsberg und der Konvent von Fulda bekunden ihre Zustimmung zu diesem Rechtsgeschäft. Ankündigung des Geschäftssiegels von Dekan und Konvent. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Abt Wolfgang, Dekan und Konvent von Fulda]
Güter, die nach Lassrecht verliehen werden, werden vom Eigentümer gegen bestimmte Abgaben und Dienst auf Widerruf verliehen.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.