1531 Schriften, betreffend Sebastian Einhard zu Esslingen, der den Asperg verraten wollte und darum zu Esslingen gefangen wurde, verrechtet und lebenslänglich verurteilt wurde (ad perpetuos carceres), wogegen aber die Königl. Regierung protestierte und die von Esslingen wiederum appelierten. Nr. 1 bis 43. 1531 Sept. 15, Brüssel Karl V., Römischer Kaiser, bittet den Bürgermeister und Rat der Stadt Esslingen, den dort gefangen gehaltenen Sebastian Einhard dem Grafen Wolf zu Montfort und Rosenfels und dem Freiherrn Schweickhart zu Gundelfingen sofort und bedingungslos zu übergeben. Vidimiert 1531 Nov. 3, Esslingen durch: Johannes Helias Meichßner von Esslingen, öffentl. kaiserl. Notar, zur Zeit Stadtschreiber in Stuttgart, der bezeugt, daß sich der Bürgermeister und Rat der Stadt Esslingen weigern, Sebastian Einhart dem in obiger Sache vom Kaiser Karl V. geschickten Grafen Wolf zu Montfort und Rosenfels und dem Freiherrn Schweickhart zu Gundelfingen auszuliefern. Notariatsinstrument, Perg., doppelte Ausf., o. Sg. mit Notarszeichen