Strafsache gegen 1. Bäckergeselle Christian Maier von Betra, Oberamt Haigerloch, 2. Gelegenheitsarbeiter Ernst Schroth von Ottenhausen, Oberamt Neuenbürg, 3. Dienstknecht Rupert Schwänzle (auch Schwenzle) von Hohenberg, Gemeinde Rosenberg, Oberamt Ellwangen, wegen schweren Raubs mit Todesfolge Zeit: 24. Oktober 1922 Ort: Papiermühle, Gemeinde Adelmannsfelden Tat: Raubüberfall auf die Bauersfrau Johanna Bäuerle, die bei Gewaltanwendung durch Herzschlag stirbt Urteil (Qu. 18): 1. 11 Jahre Zuchthaus; 2. 10 Jahre 6 Monate Zuchthaus; 3. 10 Jahre Zuchthaus
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Strafsache gegen 1. Bäckergeselle Christian Maier von Betra, Oberamt Haigerloch, 2. Gelegenheitsarbeiter Ernst Schroth von Ottenhausen, Oberamt Neuenbürg, 3. Dienstknecht Rupert Schwänzle (auch Schwenzle) von Hohenberg, Gemeinde Rosenberg, Oberamt Ellwangen, wegen schweren Raubs mit Todesfolge Zeit: 24. Oktober 1922 Ort: Papiermühle, Gemeinde Adelmannsfelden Tat: Raubüberfall auf die Bauersfrau Johanna Bäuerle, die bei Gewaltanwendung durch Herzschlag stirbt Urteil (Qu. 18): 1. 11 Jahre Zuchthaus; 2. 10 Jahre 6 Monate Zuchthaus; 3. 10 Jahre Zuchthaus
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 342 Bü 44
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 342 Schwurgericht Ellwangen
Schwurgericht Ellwangen >> 8. Raub und Erpressung
1922-1949
Darin: Heft mit Skizzen und Fotos vom Tatort (Qu. 18)
5 Fasz.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:30 MEZ