Der Ulmer Bürger Johann Lebzelter schenkt dem Bettelsäckel der Stadt Ulm, der das Reiche Almosen genannt wird, und seinen Pflegern Bartholomäus Rehm und Johann Glaßenhart einen jährlichen Zins von 2 rheinischen Gulden und 2 Pfund Heller. Davon gefallen: - 1 Gulden von dem Haus des Schmieds Johann Brückeisen in Ulm bei dem Glöcklertor [abgegangen, Bereich nordwestlich vor Neue Straße 22] neben dem Haus der Witwe Hoppin. - 1 Gulden von dem Wirtshaus ("taffern") in Donaustetten ("Tüngensteten") [Stadt Ulm]. - 32 Schilling Heller vom Haus des Andreas ("Ennderlin") Höwlin in Ulm am Gries. - 8 Schilling Heller von der Selde des Paul Schmid in Ringingen [Stadt Erbach/Alb-Donau-Kreis]. Diese Zinsen können gegen Zahlung von insgesamt 40 Gulden und 40 Pfund Heller wieder abgelöst werden. Der Schenker übergibt sie den Pflegern zusammen mit den jeweiligen Zinsbriefen und verzichtet auf alle Rechte, die ihm bisher daran zugestanden haben.