Kirchenkreisakten Az. 31 (Bestand)
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1OB 010
Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik) >> 1OB Oberbehörden >> 1OB 010 Kirchenkreisakten Az. 31
Bestandsbeschreibung: Landeskirchenamt, Bestand 31 - Kirchenkreisakten Ähnlich wie bei den Ortsakten wurde diese Aktenserie um 1948 aus der bisherigen Konsistorialregistratur gebildet. Folgendes Gliederungsschema liegt zugrunde: 1 Verhandlungen der Kreissynode 2 Wahl der kirchlichen Körperschaften und deren Auflösung 3 Gemeindekirchenausschuss 4 Seelsorge in Krankenhäusern, Anstalten und Gefängnissen 5 Umpfarrungen 6 Verzeichnis der älteren Kirchenbücher 7 Kirchenvisitationen 8 Synodalvikare 9 Haushaltskassen und Rechnungswesen (Finanzausgleich, Vermögen und Bauten) 10 Landeskirchliche Umlage und Pfarrbesoldungspflichtbetrag 11 Predigerwitwen- und Waisenkassen 12 Grenzänderungen der Kirchengemeinden und des Kirchenkreises 13 Kirchliche Versorgung von Siedlungsgebieten 14 Besondere Einrichtungen des Kirchenkreises (Rentamt, Kreiskirchliches Steueramt, Gesamtverbände innerhalb des Kirchenkreises, Kirchensteuerverfahren) 15 Bildung neuer Kirchengemeinden 16 Kreiskirchliche Beamtenstellen 17 Kreiskirchliche Pfarrstellen 18 Anstaltspfarrstellen 19 Staatliche Anstaltspfarrstellen 20 Bäderseelsorge 21 Jugendwerk (synodale Freizeitenheime) 22 Schulunterricht 23 Kirchenmusik 24 Rentamt (Gründung, Etat, Kassen- und Wirtschaftsprüfung) 25 Stiftungen Die ersten Bände der Gruppen 1, 2, 7 und 9 setzten ursprünglich ca. 1850 ein. Sie sind 1944 in Bonn Kriegsverlust geworden. Die erhaltenen Akten setzen jetzt meist um 1900 bzw. mit Gründung des Kirchenkreises ein, von wenigen älteren Vorakten abgesehen: Aachen; An der Agger; Altenkirchen; Barmen; Birkenfeld (1934ff.); Bonn; Braunfels; Dinslaken; Düsseldorf; Düsseldorf-Mettmann (1964ff.; Pfarrstelle der Düsselthaler Anstalten 1826-1924); Düsseldorf-Nord (1964ff.); Düsseldorf-Ost (1964ff.); Düsseldorf-Süd; Duisburg; Duisburg-Nord (1960ff.); Duisburg-Süd (1960ff.); Elberfeld; Essen; Essen-Mitte (1956ff.); Essen-Nord (1956ff.); Essen-Süd (1956ff.); Gladbach; Bad Godesberg; Hohenzollern (ca. 1877-1950); Jülich; Kleve; Koblenz; Köln bzw. Köln-Mitte; Köln-Nord (1964ff.); Köln-Rechtsrheinisch (1964ff.); Köln-Süd (1964ff.); Krefeld; Kreuznach; Lennep; Leverkusen (1962ff.); Meisenheim; Moers; An Nahe und Glan (1969ff.); Niederberg; Oberhausen; Ottweiler; An der Ruhr; Saarbrücken; St. Wendel; An Sieg und Rhein (1968ff.); Simmern; Sobernheim; Solingen; Trarbach; Trier (Pfarrstelle an der Strafanstalt und dem Landarmenhaus 1856-1928); Völklingen; Wesel; Wetzlar; Wied Literatur: Albert Rosenkranz: Das Evangelische Rheinland, Bd. I: Die Gemeinden, Düsseldorf 1956
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ