Klage des Ratsherrn und Weinhändlers Johan Lobach am Prinzipalmarkt ./. die Witwe Henrich Niehaus (ten Neuenhaus), geb. Anna Stöve am Prinzipalmarkt. Wilhelm ton Neuenhaus, Vater des Mannes der Beklagten, hatte von + Sebastian Wittover ein Darlehen aufgenommen. Dafür hatten sich der Kläger, Herman Lobach und Dieterich Kördeler verbürgt. Herman Frenckinck, der Rechtsnachfolger des Wittover fordert das Darlehen zurück. Der Kläger verlangt Befreiung von der Bürgschaft. Die Beklagte verkündet ihrem Schwager Dr. med. Christian ton Niehaus, gräfl. lippischem Leibmedikus in Lemgo, den Streit.
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Klage des Ratsherrn und Weinhändlers Johan Lobach am Prinzipalmarkt ./. die Witwe Henrich Niehaus (ten Neuenhaus), geb. Anna Stöve am Prinzipalmarkt. Wilhelm ton Neuenhaus, Vater des Mannes der Beklagten, hatte von + Sebastian Wittover ein Darlehen aufgenommen. Dafür hatten sich der Kläger, Herman Lobach und Dieterich Kördeler verbürgt. Herman Frenckinck, der Rechtsnachfolger des Wittover fordert das Darlehen zurück. Der Kläger verlangt Befreiung von der Bürgschaft. Die Beklagte verkündet ihrem Schwager Dr. med. Christian ton Niehaus, gräfl. lippischem Leibmedikus in Lemgo, den Streit.
B-C Civ, 1891
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
(1608) 1623 - 1624
Darin: Anlage (Abschrift): 25.3. 1608. Die Kinder des Wilhelm ton Nienhuis: Dr. med. Christian, Johan, Henrich, Adam und Gertrud (letztere minderjährig) vergleichen sich mit ihrem Vetter und Vormund Johan Lobach wegen aller gegenseitigen Ansprüche.
Enthält: Erwähnt werden Henrich Polle; Henrich von Roxel; Johan ten Twenhoffen; Lic. Johan Block; Borchard Lenticken; die Notare Lambert zum Dale, Herman Alerding und Johan Straman.
Enthält: Erwähnt werden Henrich Polle; Henrich von Roxel; Johan ten Twenhoffen; Lic. Johan Block; Borchard Lenticken; die Notare Lambert zum Dale, Herman Alerding und Johan Straman.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:18 MEZ