Zweigverein vom Roten Kreuz für die Stadt Köln (Bestand)
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Best. 1213
Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe, Partei-, Vereins-, Familienarchive >> Buchstabe Z
Am 14. September bzw. 10. Oktober 1929 wurden die in den beiliegenden Verzeichnissen aufgeführten Akten des Roten Kreuzes als Material für das Werk Kriegswirtschaftliche Ereignisse 1914 bis 1916" an Herrn Prof. Reuter, Rathaus, leihweise übergeben. Es ist angeordnet worden, daß diese Akten dem Historischen Archiv zu überweisen sind.
Mit Schreiben vom 6. April des Jahres wurden die Akten des Roten Kreuzes, die zu dem Werk Kriegswirtschaftliche Ereignisse 1914 bis 1916" gebraucht worden sind, dem historischen Archiv übergeben. Ein Teil der zugehörigen Akten und Schriftstücke war damals nicht aufzufinden. Inzwischen sind diese ermittelt worden.
In der Anlage folgen 2 Verzeichnisse der Akten usw.
Im Jahre 1932 sind die mit lfd. Nr. 1-95 bezeichneten Akten des Roten Kreuzes dorthin abgegeben worden. Gelegentlich einer Aussonderung sind noch weitere Akten ermittelt worden. In den beiliegenden zwei Verzeichnissen sind die Akten näher bezeichnet. Diese Akten sind zu den 1932 übergebenen einzuordnen. Zu diesem Zweck sind sie ab Nr. 96 fortlaufend bezeichnet.
(vormals Kölner Rettungsgesellschaft) Berichte, Jahresberichte des Zweigvereins (1904-1919, lückenhaft, Druck), Berichte des Vaterländischen Frauenvereins (1912-1918), Tätigkeitsberichte der Nationalen Frauengemeinschaft (1916-1918); Tätigkeitsberichte des Roten Kreuzes (1915-1918); Maßnahmen betr. Mobilmachung; Einrichtung von Vereinslazaretten (Lazarette Lindenburger Allee, Loreleyschule, Kriegslazarett Brüssel); Beschaffung, Ausstattung von Vereinslazarettzügen: Kriegsstammrollen, Lohnbuch des Samariterpersonals, Tagebuch, Terminkalender, Fahrtenstatistik, Lohnlisten, Verpflegungslisten, Tagebücher, Verbrauchsnachweis über Krankenpflegemittel; Dienstvorschriften, Verordnungsblätter; Vereinsangelegenheiten (1914-1916), Verwaltungsausschuß (1914-1919); Protokolle (1914-1919); Ordensangelegenheiten, Ausbildung der Helferinnen und Hilfsschwestern, Versicherung, Verwaltungspersonal; Einrichtung von Erfrischungsstationen, Kriegertagesheimen, Soldatenheimen in besetzten Gebieten in Belgien und Nordfrankreich, auch auf dem Balkan, u.a. in Serbien, Rumänien, Mazedonien, auch auf besetztem russischem Gebiet; Volksspenden und Kriegssammlungen, u.a. Umtausch Gold gegen Eisen; Rechnungswesen der Bankhäuser u.a. Bankhaus Levy, Sparkasse der Stadt Köln, Deichmann, Oppenheim, Deutsche Bank, A. Schaaffhausenscher Bankverein, J. H. Stein, Seligmann (ca. 1914-1918).
Mit Schreiben vom 6. April des Jahres wurden die Akten des Roten Kreuzes, die zu dem Werk Kriegswirtschaftliche Ereignisse 1914 bis 1916" gebraucht worden sind, dem historischen Archiv übergeben. Ein Teil der zugehörigen Akten und Schriftstücke war damals nicht aufzufinden. Inzwischen sind diese ermittelt worden.
In der Anlage folgen 2 Verzeichnisse der Akten usw.
Im Jahre 1932 sind die mit lfd. Nr. 1-95 bezeichneten Akten des Roten Kreuzes dorthin abgegeben worden. Gelegentlich einer Aussonderung sind noch weitere Akten ermittelt worden. In den beiliegenden zwei Verzeichnissen sind die Akten näher bezeichnet. Diese Akten sind zu den 1932 übergebenen einzuordnen. Zu diesem Zweck sind sie ab Nr. 96 fortlaufend bezeichnet.
(vormals Kölner Rettungsgesellschaft) Berichte, Jahresberichte des Zweigvereins (1904-1919, lückenhaft, Druck), Berichte des Vaterländischen Frauenvereins (1912-1918), Tätigkeitsberichte der Nationalen Frauengemeinschaft (1916-1918); Tätigkeitsberichte des Roten Kreuzes (1915-1918); Maßnahmen betr. Mobilmachung; Einrichtung von Vereinslazaretten (Lazarette Lindenburger Allee, Loreleyschule, Kriegslazarett Brüssel); Beschaffung, Ausstattung von Vereinslazarettzügen: Kriegsstammrollen, Lohnbuch des Samariterpersonals, Tagebuch, Terminkalender, Fahrtenstatistik, Lohnlisten, Verpflegungslisten, Tagebücher, Verbrauchsnachweis über Krankenpflegemittel; Dienstvorschriften, Verordnungsblätter; Vereinsangelegenheiten (1914-1916), Verwaltungsausschuß (1914-1919); Protokolle (1914-1919); Ordensangelegenheiten, Ausbildung der Helferinnen und Hilfsschwestern, Versicherung, Verwaltungspersonal; Einrichtung von Erfrischungsstationen, Kriegertagesheimen, Soldatenheimen in besetzten Gebieten in Belgien und Nordfrankreich, auch auf dem Balkan, u.a. in Serbien, Rumänien, Mazedonien, auch auf besetztem russischem Gebiet; Volksspenden und Kriegssammlungen, u.a. Umtausch Gold gegen Eisen; Rechnungswesen der Bankhäuser u.a. Bankhaus Levy, Sparkasse der Stadt Köln, Deichmann, Oppenheim, Deutsche Bank, A. Schaaffhausenscher Bankverein, J. H. Stein, Seligmann (ca. 1914-1918).
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechteinformation beim Datengeber zu klären.
10.06.2025, 08:12 MESZ