U 21 V, Nr. 29 (Benutzungsort: Magdeburg)
Rep. U 21 IV Burgstall 5
U 21 V (Benutzungsort: Magdeburg) Familien der Altmark
Familien der Altmark
1562 Dez. 16
Urkunden
Inhalt: Tauschvertrag zwischen Markgraf Johann v. Brandenburg und denen von Bismarck auf Burgstall, wonach diese folgende Besitzungen abgeben: ihre Hälfte des Dorfes Burgstall, ihre Anteile an Beyendorf und den Feldmarken Dolle, Plätz und Mixdorf samt der Holzstätte "Lütken Viere"; ausgeschlossen sind ihre sonsti-gen Magdeburgischen Lehen zu Wolmirstedt und Burg sowie das Hospital zu Stendal. Die Bismarcks erhalten die Propsteigerechtigkeit des Klosters zu Krevese mit Krevese, Dequede, Polkern, Wohlenberg, Ziegenhagen, Häsewig, Schliecks-dorf, Rathsleben, Stapel, Gladigau, Gr. Rossau, Klein Rossau, Storbeck, Groß Schwechten und 6 Höfen in der Wische, des weiteren das Klostergebäude zum Gebrauch nach dem Aussterben der Nonnen. Zur Verpflegung der noch in Krevese lebenden Nonnen erhalten die Bismarcks das Dorf Grävenitz und zeitweise die darauf stehenden Pächte aus Neuendorf, Steinfeld, Belkau, Wartenberg, Möllen-beck, Osterburg, Groß Schwechten, Schwarzenhagen, Dahlen, Buchholz und Groß Schwarzlose. Weitere Bestimmungen werden wegen der auf abgetretene Stücke eingetragenen Kapitalien getroffen.
Ort: Letzlingen
Ort: Letzlingen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:32 MESZ