Braunkohlenwerk Robert Zeche bei Brunnersdorf [Prunerov] und Wistritz [Bystrice] im Bezirk Kaaden [Kadan] in Böhmen, Band 2
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40171 Grubenvorstände und Mannschaftsbücher verschiedener Gewerkschaften, Nr. 441 (Zu benutzen im Bergarchiv Freiberg)
Registratursignatur: Lit. A
40171 Grubenvorstände und Mannschaftsbücher verschiedener Gewerkschaften
40171 Grubenvorstände und Mannschaftsbücher verschiedener Gewerkschaften >> 1. Grubenvorstände >> 1.5. Ausländischer Bergbau / Sonstiges >> 1.5.1. Braunkohlenwerk Robert Zeche in Brunnersdorf (Böhmen)
Juli 1875 - Dezember 1878
Enthält u.a.: Kautionsverlagsforderung durch Josef Schwarz, Bauer in Wistritz. - Schichtenzettel, Bohrtabellen, Betriebsberichte, Absatz. - Einstellung des Betriebs, Beaufsichtung und Wartung der Anlagen und Gebäude durch den Maschinenwärter Franz Pasch. - Niederlegung der Funktionen beim Werk durch Bergdirektor Robert Köttig. - Wegzug R. Köttigs nach Auscha [Ustek] und erfolgloser Betrieb einer Gastwirtschaft. - Entlassung des Steigers Horsche. - Wassernutzung durch die Zuckerrübenfabrik Kaaden während der Kampagne. - Vermietung von Gebäuden an die Kohlenbaugesellschaft Saxonia in Brunnersdorf, den Markscheider Zschocke, an die Gräflich von Wolkensteinische Bergwerksgesellschaft und an den Maschinenschlosser A. Böttger aus Brüx [Most]. - Klage der Versicherung wegen Nichtzahlung der Prämien. - Beschwerde des ehem. Steigers Carl Gottlieb Horsche bei der Bezirkshauptmannschaft. - Wegschlagen eines Grabendammes am Tagebau durch 2 Bergleute des Seifert Schachtes der Bohemia Zeche. - Schadenersatzklage Josef Schwarz. - verschiedene Gläubigerforderungen an die Erben Adolf Köttigs, die Brüder Bernhard Köttig in Teplitz [Teplice] und Robert Köttig. - Gesuchte Subhastation des Werkes. - Rückgabe der Vollmacht über die Robert Zeche durch Hinkel am 7.12.1876 und Einsetzung des Bergdirektors Johann Gottlieb Ebert in Dux [Duchcov]. - Lohnklage des Steigers Horsche.
darin: :
Bl. 43-49: Übersicht der verliehen gewesenen Berggebäude, des Ausbringens und des Zustandes der Revierkassen im Bergrevier Marienberg, 1874 (Druck).
Bl. 96: Statut des Gegenseitigen Versicherungsvereins für Monanwerke, Maschinen- und Metallfabriken in Wien, 1872 (Druck).
Bl. 249: Produktblatt der k.k. Hofschlosserei Karl Tagleicht, Wien (Druck).
Bl. 262: Preisliste der Hanfseilerei, Gussstahl- und Eisendrahtseilfabrik F.O. Volck, Halle a.d.Sa. (Druck)
darin: :
Bl. 43-49: Übersicht der verliehen gewesenen Berggebäude, des Ausbringens und des Zustandes der Revierkassen im Bergrevier Marienberg, 1874 (Druck).
Bl. 96: Statut des Gegenseitigen Versicherungsvereins für Monanwerke, Maschinen- und Metallfabriken in Wien, 1872 (Druck).
Bl. 249: Produktblatt der k.k. Hofschlosserei Karl Tagleicht, Wien (Druck).
Bl. 262: Preisliste der Hanfseilerei, Gussstahl- und Eisendrahtseilfabrik F.O. Volck, Halle a.d.Sa. (Druck)
Prov.: Hinkel, Louis - Bevollmächtigter und techn. Betriebsleiter
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:33 MEZ
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