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Streitigkeiten, Belehnungen und sonstige Angelegenheiten
der einzelnen Donatare (Neubelehnten) Vol. VII (L)
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 12 Die Landstände >> 2.2 12 4 Neubelehnte bzw. Donatare und Reduktion >> 2.2 12 4 1 Neubelehnte/Donatare
1647-1668
Enthält: Aktenstücke zu folgenden Angelegenheiten: - zur Beibehaltung des Besitzes des Eberhard von der Lieth in Verden auf Lebzeiten, u.a. des Meierhofes zu Weitzmühlen (1649), mit beigefügtem Konzessionsbrief des Verdener Domkapitels vom 12. Dezember 1643 - zur Donation des Generalmajors Graf Gustav Adolf Lewenhaupt: Donationsbrief vom 27. Oktober 1647 wegen des Klosters Himmelpforten - zu Donationen des Johann Dietrich von der Lieth, Ratsverwandter, später Bürgermeister der Alten Stadt Verden, für seine Söhne Nicolaus und Johann von der Lieth: Gesuch Johann Dietrich von der Lieths vom 15. Oktober 1651 um Immission in das donierte Kenckel-Lehn und die Kinderpräbende am Verdener Dom, mit beigefügtem Donationsbrief vom 18. September 1649; zur Streitsache von der Lieths gegen den Sekretär Georg Keller wegen Beeinträchtigung bei der donierten Kinderpräbende (1665/1666), darunter Bericht Kellers vom 29. Mai 1665, mit beigefügtem Donationsbrief vom 12. Januar 1650, weitere Schriftsätze der Parteien und Regierungsbescheid vom 22. Februar 1666 - zur Donation des Stadtvogts Heinrich Langermann in Bremen: Gesuch Langermanns vom 6. Februar 1654 um Immission in die Vikarie St. Matthiae beim alten Schlafhaus in Bremen, mit beigefügtem Donationsbrief vom 9. November 1652; Immissionsbefehl der Regierung vom 7. Februar 1654; Beschwerdeschriften Langermanns vom 26. März 1656, 26. April und 3. Mai 1658 wegen Beeinträchtigung im Besitz der zur Donation gehörigen, in der Grafschaft Delmenhorst gelegenen Ochsenweide in Grolland durch Witwe, Bruder und Schwester des verstorbenen Vorbesitzers Bernhard Beckmann (mit Anlagen, u.a.: Lehnbrief des Domdekans Franz Marschalck für Bernhard Beckmann vom 30. August 1636), mit nachfolgenden Schreiben der Regierung vom 27. April 1658 an den Bruder Johann Beckmann, Brauer in Bremen, und die oldenburgische Regierung in Delmenhorst; Mandat der Regierung an Langermann vom 4. Mai 1658 - Streitsachen des Oberstleutnants Samuel La Roche in Verden gegen die Dorfschaft Hassel im Amt Hoya bzw. die gewesenen Kapitulare Vitus Wilde, David Huberinus und Johannes Meyer wegen des Hasseler Zehnten: Gesuch La Roches vom 19. August 1661 namens seiner Ehefrau, Witwe des Generaladjutanten Joachim Wendeler, und seiner Stiefkinder um Schutz im Donationsbesitz des Kornzehnten zu Hassel, mit nachfolgenden Subsidiales der Regierung an den Drosten und Amtmann zu Hoya vom 30. August 1661 und deren Antwortschreiben vom 30. Oktober 1661 (mit Anlage: deren Verfügung in der Klagesache La Roches gegen die Zehntpflichtigen zu Hassel vom 10. September 1661); Beschwerdeschrift der Kapitulare zu St. Andreas in Verden vom 21. Oktober 1661 wegen des ihren Mitkollegen Vitus Wilde, David Huberinus und Johannes Meyer vorenthaltenen Kornzehnten (mit Anlage: königliche Erklärung vom 18. September 1649 und Kommissionsprotokoll vom 18. Oktober 1651); weitere Schriftsätze in der Streitsache La Roches gegen einige Kapitulare bis 1665 (mit Verzeichnissen), auch Bericht der Kommissare Dr. Burchard Uffelmann und Heinrich Poppe, Richter und Bauschreiber in Verden, vom Dezember 1662, in der Streitsache der St. Andreaner gegen La Roche wegen Restitution des vorenthaltenen Alimentkorns aus dem Hasseler Zehnten, mit beigefügtem Verhandlungsprotokoll und nachfolgenden Mandaten, auch Quittungen der Kapitulare von 1663 und Attestat des Richters Dr. Matthias Wilhelm Huss in Verden für La Roche vom 16. November 1664 wegen Vergleichs mit den Kapitularen Gesuch La Roches vom Dezember 1667 um Aushändigung von Nachrichten aus dem Archiv zum Mastzehnten zu Hassel wegen seines Prozesses mit der Dorfschaft, mit nachfolgendem Bewilligungsbescheid vom Februar 1668
Enthält: Protokoll vom 30. März 1667 über ein Gesuch La Roches um eine Reise nach Verden in Sachen der Vormundschaft für die Stiefkinder; Gesuch des Vormunds Sven Straussberg vom 29. Mai 1668 um Assistenz in der Vormundschaftssache wegen einer Forderung an den Ratsverwandten Schepeler in Nienburg
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1636
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1643
Index-Gruppe: frei: GND:129201731:Huss, Matthias Wilhelm
Lieth, Eberhard von der, Domherr, Verden Lewenhaupt, Gustav Adolf Graf, Generalmajor, Donation Lieth, Johann Dietrich von der, Bürgermeister, Verden, Donationen Lieth, Nicolaus (Claus) u. Johann von der, Verden, Kinderpräbende Keller, Georg, Sekretär, Donation Langermann, Heinrich, Stadtvogt, Bremen, Donation Beckmann, Bernhard, Bremen, Lehnbrief Beckmann, Johann, Bürger u. Brauer, Bremen Marschalck, Franz, Domdekan, Bremen Roche, Samuel La, Oberstleutnant, Verden, Donation Wilde, Vitus, Kapitular, St. Andreas, Verden Huberinus, David, Kapitular, St. Andreas, Verden Meyer, Johannes, Kapitular, St. Andreas, Verden Wendeler, Joachim, Generaldjutant, Verden, Erben, Donation Uffelmann, Burchard, Dr., Richter, Verden Poppe, Heinrich, Bauschreiber, Verden Huss, Matthias Wilhelm, Dr., Richter, Verden Straussberg, Sven, Regierungsrat, Vormund Schepeler, N.N., Ratsverwandter, Nienburg
Belehnungen, Donatare Donatare, Belehnungen Donatare, Streitigkeiten Streitsachen, Donatare Meierhof, Weitzmühlen Domkapitel, Verden Kloster, Himmelpforten, Donation Kenckel-Lehn, Dom, Verden, Donation Kinderpräbende, Dom, Verden, Donation Vikarie St. Matthiae, altes Schlafhaus, Bremen, Donation Ochsenweide, Grolland Regierung, oldenburgische, Delmenhorst Zehnt, Hassel, Dorfschaft, Amt Hoya St. Andreas, Verden, Kapitulare Kapitulare, St. Andreas, Verden Mastzehnt, Hassel Kornzehnt, Hassel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.