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Landgrafschaft Hessen-Rheinfels ./. Haus Nassau: Eingriffe in das Vierherrische Gebiet, v. a. im Bereich der Mühlen
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Enthält u.a.: Zwangsvollstreckung gegen die Müller im Vierherrischen durch die Einwohner des Amtes Miehlen, 1718
Enthält u.a.: Konfiszierung von Vieh der Einwohner zu Miehlen durch den Oberschultheiß zu Nastätten, 1718
Enthält u.a.: Pfändung der Einwohner zu Miehlen durch Hessen-Rheinfels, 1718
Enthält u.a.: Erhebung rückständiger Pachtzahlungen von den Müllern, 1719
Enthält u.a.: Regulierung der Mehlabgabe angesichts des Wassernotstands in den fließenden Gewässern, 1719
Enthält u.a.: Einwohner zu Kördorf ./. Einwohner zu Bremberg: Konfiszierung von Hafer, 1719
Enthält u.a.: Erhebung des Besthaupts von Hubengütern, 1697 (in Abschrift)
Enthält u.a.: Inhaftierung von Einwohnern zu Kirdorf durch nassau-diezische Truppen, 1719
Enthält u.a.: Einquartierung von Soldaten in Obernhof, 1719
Enthält u.a.: Inhaftierung des Juden Susman aus Kirdorf, 1720
Enthält u.a.: Erhöhung der Wasserpacht für die Müller im Vierherrischen, 1711-1713
Enthält u.a.: Verzeichnis der Pacht zahlenden Müller im Vierherrischen, 1711
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.