Willem van Apelteren, Burggraf zu Nymegen und Richter im Rijck, Deric Baers aus Velar und Henric van Olmen, Schöffen zu Nymegen und Gerichtsleute im Rijck, bekunden, dass Peter von Blitterswick, zugleich als Momber, und seine Egefrau Stijn dem Prior Johan Staill und dem Konvent der Kartause opper Graue bei Wesel und ihren Nachfahren eine Erbpacht von 18 alten Goldschilden (kaiserlicher oder kgl. französischer Münze oder 3 alte ouerlensche rhein. Gulden kurfürstlicher rheinischer Münze für je 2 alte Schilde) jährlich zahlbar auf Walburgis (1. Mai) oder binnen Monatsfrist danach verkaufen aus 8 Morgen in 2 Kämpen mit Zubehör, nämlich 6 Morgen gelegen zwischen dem Erbe Willems van Doenen van Malden, gen. die Coppel, und dem Erbe Lysbets Machgaris sowie zwischen dem Erbe Thomas Collarts, gen. dat Forclant, und dem Erbe Jakob Smelinx und 2 Morgen an 2 Seiten an das Erbe Jakob Smelinx grenzend, mit den anderen Seiten an das Erbe Lysbets Machgaris und die Straße stoßend, beide Kämpe liegen im Kirchspiel von Oy int Rijck. Die Pacht ist zu liefern auf den Hochaltar des Regulierherrnklosters S. Katharinen zu Nymegen. Bei Verzug wird täglich 3 Monate lang ein halbes Viertel alten Schildes auf die Pacht geschlagen, danach verfallen die 8 Morgen der Kartause. Verkäufer, ihr Sohn Gadert van Blitterwick und Herman van Olmen als Sachwalter geloben zu gesamter Hand Währschaft für die 8 Morgen "ynt Rijck van Nymegen gelegen ende alleen tot Srijcksrecht van Nymegen staende" auf Jahr und Tag. Siegelankündigung des Ausstellers Gegeuen crastino beati Panthaleonis martiris.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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