Erpho schenkt dem Kloster St. Stephan (ad altare sanctorum apostolorum Petri et Pauli sanctique Stephani prothomartyris) [in Würzburg] 2 Joch Weinberge [in Würzburg] am Neuberg (Nuenberg) sowie 1,5 Joch ebendort am südlichen Hang gegen die Sandgrube. Nach seinem Tod fallen diese Weinberge zu Erbrecht an Emehard und Walthard sowie Wolfram und seine Schwester, die Kinder des Christian. Sie sollen davon dem Kloster jedes Jahr 30 Semmeln und 1 Eimer Wein geben. Dafür soll man dort das Seelgedächtnis für den Schenker und seine Mutter Ellikind pflegen. Zeugen: Markward Herbst, Suigger, Ludwig Fütterer (Vuterere), Iring, Ezelin, Walthard Fütterer, der Kürschner Walthard, Friedrich Staphe, Kunimund, Rüdiger, Ludwig, Gottfried, Wolfram, Heinrich und viele andere. Aussteller: Erpho. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Erpho schenkt dem Kloster St. Stephan (ad altare sanctorum apostolorum Petri et Pauli sanctique Stephani prothomartyris) [in Würzburg] 2 Joch Weinberge [in Würzburg] am Neuberg (Nuenberg) sowie 1,5 Joch ebendort am südlichen Hang gegen die Sandgrube. Nach seinem Tod fallen diese Weinberge zu Erbrecht an Emehard und Walthard sowie Wolfram und seine Schwester, die Kinder des Christian. Sie sollen davon dem Kloster jedes Jahr 30 Semmeln und 1 Eimer Wein geben. Dafür soll man dort das Seelgedächtnis für den Schenker und seine Mutter Ellikind pflegen. Zeugen: Markward Herbst, Suigger, Ludwig Fütterer (Vuterere), Iring, Ezelin, Walthard Fütterer, der Kürschner Walthard, Friedrich Staphe, Kunimund, Rüdiger, Ludwig, Gottfried, Wolfram, Heinrich und viele andere. Aussteller: Erpho. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 2/66
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 6658 / 66
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1158
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Unbes.
Überlieferung: Rotulus
Literatur: Druck: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 1, Nr. 159 S. 166 f.
Unternummer: 66
Medium: A = Analoges Archivalie
Überlieferung: Rotulus
Literatur: Druck: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 1, Nr. 159 S. 166 f.
Unternummer: 66
Medium: A = Analoges Archivalie
Erpho
Emehard
Walthard
Wolfram
Christian
Ellikind
Friedrich I., Kaiser
Henneberg, Gebhard von, Würzburg, Bischof
Henneberg, Berthold Graf von, Würzburg, Burggraf
Raphold, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Herbst, Markward
Suigger
Fütterer, Ludwig
Fütterer, Walthard
Iring
Ezelin
Walthard, Kürschner
Staphe, Friedrich
Kunimund
Rüdiger
Ludwig
Gottfried
Wolfram
Heinrich
Würzburg, Kloster, St. Stephan
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Weinberg
Würzburg, Flurnamen
Würzburg, Bischof
Würzburg, Burggraf
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:56 MESZ
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