Interview mit Erika Oppenheim und Alfred Mark
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/008 A140057/104
Nr. 18
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/008 Audiovisuelle Medien des Gedenkstättenverbundes Gäu-Neckar-Alb e.V.
Audiovisuelle Medien des Gedenkstättenverbundes Gäu-Neckar-Alb e.V. >> Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. >> Tondokumente
19. Juli 1995
0:00:00 - 0:31:23
Interview von Ulrike Baumgärtner, Vorsitzende der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., mit Erika Oppenheim (geboren in Thorn), Ehefrau von Heinz Oppenheim (Arzt, geboren 25.04.1907 in Tübingen - gestorben 23.09.1969) über:
1957 Heirat mit Heinz Oppenheim. Erste Ehefrau ihres Mannes: Dorothee Oppenheim (Juristin, geborene Hayum, geboren 28.04.1912 in Tübingen - gestorben 1950). Emigration der Familie Hayum in die USA. 1969 Tod ihres Ehemannes. Flucht über Eisenach, Mannheim, Rheinland-Pfalz. Erzählungen ihres Ehemannes über Tübingen in den 30er Jahren: Anfeindungen, Boykott. 1936 Emigration ihres Ehemannes in die USA. Schwierige Anfangszeit als Arzt in den USA. Ihre Ausbildung als Grafikerin. Eine Stieftochter. Leben in Polen in den 30er und 40er Jahren. Über Simon Hayum (Rechtsanwalt, geboren 27.01.1867 - gestorben 13.08.1948).
0:31:23 - 0:47:05
Interview von Martin Ulmer, Geschäftsführer in der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., und von Ulrike Baumgärtner, Vorsitzende der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., mit Alfred Mark (Schreiner, geboren 20.06.1917, früher: Alfred Wochenmark), Sohn des Vorsängers der jüdischen Gemeinde Tübingen ab 1925 Dr. Josef Wochenmark (geboren 18.06.1880 Regwadov, Galizien; † 08.03.1943 Stuttgart) und Bella Wochenmark (geboren 14.01.1887; gestorben 16.10.1944 Auschwitz, geborene Freudenthal) und Bruder von Arnold Marque (geboren 31.03.1921 in Crailsheim, Konditor/Versicherungskaufmann; früher: Arnold Wochenmark), über:
Besuch in Freudenthal. Seine Zeit in Basel: Keine Anfeindungen, Chorsingen, zionistische Orientierung. Schwierige ökonomische Situation in den USA: Arbeitslosigkeit. Zionistische Bewegung in den USA. Mitglied in einer jüdischen Gemeinde. Verhältnis zu seinem Bruder. 1940 Heirat. Seine Ehefrau (geboren 13.02.1914 in New York).
[teilweise identisch mit R 30/008_A140057/102]
Interview von Ulrike Baumgärtner, Vorsitzende der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., mit Erika Oppenheim (geboren in Thorn), Ehefrau von Heinz Oppenheim (Arzt, geboren 25.04.1907 in Tübingen - gestorben 23.09.1969) über:
1957 Heirat mit Heinz Oppenheim. Erste Ehefrau ihres Mannes: Dorothee Oppenheim (Juristin, geborene Hayum, geboren 28.04.1912 in Tübingen - gestorben 1950). Emigration der Familie Hayum in die USA. 1969 Tod ihres Ehemannes. Flucht über Eisenach, Mannheim, Rheinland-Pfalz. Erzählungen ihres Ehemannes über Tübingen in den 30er Jahren: Anfeindungen, Boykott. 1936 Emigration ihres Ehemannes in die USA. Schwierige Anfangszeit als Arzt in den USA. Ihre Ausbildung als Grafikerin. Eine Stieftochter. Leben in Polen in den 30er und 40er Jahren. Über Simon Hayum (Rechtsanwalt, geboren 27.01.1867 - gestorben 13.08.1948).
0:31:23 - 0:47:05
Interview von Martin Ulmer, Geschäftsführer in der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., und von Ulrike Baumgärtner, Vorsitzende der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V., mit Alfred Mark (Schreiner, geboren 20.06.1917, früher: Alfred Wochenmark), Sohn des Vorsängers der jüdischen Gemeinde Tübingen ab 1925 Dr. Josef Wochenmark (geboren 18.06.1880 Regwadov, Galizien; † 08.03.1943 Stuttgart) und Bella Wochenmark (geboren 14.01.1887; gestorben 16.10.1944 Auschwitz, geborene Freudenthal) und Bruder von Arnold Marque (geboren 31.03.1921 in Crailsheim, Konditor/Versicherungskaufmann; früher: Arnold Wochenmark), über:
Besuch in Freudenthal. Seine Zeit in Basel: Keine Anfeindungen, Chorsingen, zionistische Orientierung. Schwierige ökonomische Situation in den USA: Arbeitslosigkeit. Zionistische Bewegung in den USA. Mitglied in einer jüdischen Gemeinde. Verhältnis zu seinem Bruder. 1940 Heirat. Seine Ehefrau (geboren 13.02.1914 in New York).
[teilweise identisch mit R 30/008_A140057/102]
0'47
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.
Zur Nutzung der audiovisuellen Unterlagen bitte in Verbindungsetzen mit: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. , info@geschichtswerkstatt-tuebingen.de, Dr. Martin Ulmer, 07071-763555 oder Tel. 0174-3046043
Baumgärtner, Ulrike; Historikerin
Mark, Alfred; Schreiner, früher: Alfred Wochenmark, 1917-
Oppenheim, Erika
Oppenheim, Heinz; Arzt, 1907-1969
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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