Ehemalige Synagoge in Bopfingen-Oberdorf eingeweiht
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 D931045/117
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993 >> November
29. November 1993
In Bopfingen-Oberdorf wurde jetzt das 1812 erbaute jüdische Gebetshaus wieder hergerichtet. (aus: SDR- Sendelaufplan) Gespräch mit Karl Heimann, der als Jude aus Oberdorf fliehen mußte und seit 56 Jahren in den USA lebt. HEIMANN: Erinnert sich an die Reichspogromnacht in Oberdorf. Die Nazis sind in das Haus seiner Eltern eingedrungen und haben dort Verwüstungen angerichtet. Andere Nazis zündeten in der Zwischenzeit die Synagoge an. SCHWARZ, G.: Erinnert sich an den Abtransport der Juden aus Oberdorf. SCHWARZ, I:: Ihr Vater hat aus der brennenden Synagoge die Thorarolle geholt und aufgehoben.
0:04:55; 0'04
Audio-Visuelle Medien
Heimann, Karl
Schwarz, Gertrud
Schwarz, Irmgard
Oberdorf am Ipf : Bopfingen AA
USA
Bauwerk: Denkmalschutz
Bauwerk; Synagoge Oberdorf
Dorf
Drittes Reich; Reichspogromnacht
Einweihung
Judentum: Synagoge
Ländlicher Raum
Rückblick
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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