Der erwählte und bestätigte Abt Ludwig [von Thüngen], der Prior Otto von Königshofen (Kunigeshoven) und der Konvent des Klosters St. Stephan innerhalb der Mauern von Würzburg bekennen: Sie haben nach reiflicher Überlegung beschlossen, eine Teilung der Güter, Einkünfte und Gerechtsame des Klosters zwischen Abt und Konvent durchzuführen. Dazu wird eine Kommission bestehend aus dem Mönch Konrad Zobel, dem bischöflichen Protonotar und Kanoniker des Stifts Neumünster Magister Michael [de Leone] und dem Domvikar Heinrich von St. Stephan eingesetzt. Insbesondere sollen diese auch über das Schicksal der zum Kloster gehörenden Klause entscheiden. Abt, Prior und Konvent verpflichten sich, die von den drei Kommissionsmitgliedern oder zumindest von zweien von ihnen getroffenen Entscheidungen anzunehmen. Der Würzburger Bischof Otto [von Wolfskeel] siegelt zum Zeichen seiner Zustimmung mit. Datum 1343 in crastino Dyonisii et sociorum eius. Aussteller: Abt, Prior und Konvent des Klosters St. Stephan. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Der erwählte und bestätigte Abt Ludwig [von Thüngen], der Prior Otto von Königshofen (Kunigeshoven) und der Konvent des Klosters St. Stephan innerhalb der Mauern von Würzburg bekennen: Sie haben nach reiflicher Überlegung beschlossen, eine Teilung der Güter, Einkünfte und Gerechtsame des Klosters zwischen Abt und Konvent durchzuführen. Dazu wird eine Kommission bestehend aus dem Mönch Konrad Zobel, dem bischöflichen Protonotar und Kanoniker des Stifts Neumünster Magister Michael [de Leone] und dem Domvikar Heinrich von St. Stephan eingesetzt. Insbesondere sollen diese auch über das Schicksal der zum Kloster gehörenden Klause entscheiden. Abt, Prior und Konvent verpflichten sich, die von den drei Kommissionsmitgliedern oder zumindest von zweien von ihnen getroffenen Entscheidungen anzunehmen. Der Würzburger Bischof Otto [von Wolfskeel] siegelt zum Zeichen seiner Zustimmung mit. Datum 1343 in crastino Dyonisii et sociorum eius. Aussteller: Abt, Prior und Konvent des Klosters St. Stephan. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 156
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 90 / 144; Würzburger Urkunden 6839
Registratursignatur/AZ: 302 (16. Jh.); Anno 1343 / 2 (18. Jh.); Sig. 60 Dupl. (18. Jh.); No. 6 (18. Jh.); Würtzburg [D] 6 § 5 No 6 (18. Jh.); L 5 D 6 N 1 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1343 Oktober 10
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Original
Literatur: Druck: Monumenta Boica, Bd. 40, Nr. 234 S. 521f.; Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 415 S. 1 - 3
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (14./15. u. 18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; lat. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Bischof; an Pergamentstreifen anhängend, besch. S 2: Kloster St. Stephan, Abt; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch. S 3: Kloster St. Stephan, Konvent; an Pergamentstreifen anhängend, besch.
Überlieferung: Original
Literatur: Druck: Monumenta Boica, Bd. 40, Nr. 234 S. 521f.; Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 415 S. 1 - 3
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (14./15. u. 18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; lat. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Bischof; an Pergamentstreifen anhängend, besch. S 2: Kloster St. Stephan, Abt; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch. S 3: Kloster St. Stephan, Konvent; an Pergamentstreifen anhängend, besch.
Duplikat zu Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 155
Thüngen, Ludwig von, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Königshofen, Otto von, Würzburg, Kloster St. Stephan, Prior
Wolfskeel, Otto von, Würzburg, Bischof
Zobel, Konrad, Würzburg, Kloster St. Stephan, Mönch
Leone, Michael de, Würzburg, Stift Neumünster, Kanoniker und bischöflicher Protonotar
St. Stephan, Heinrich von, Würzburg, Domvikar
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Prior
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Mönch
Würzburg, Stadtmauer
Würzburg, Bischof, Protonotar
Würzburg, Stift, Neumünster, Kanoniker
Würzburg, Domstift, Vikar
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:56 MESZ
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