Direktor Dr. Martin Korrespondenz Halbamtlich und privat
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 441-3 Nr. 638
441 Zugang 1981-70 Nr. 89
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 441-3 Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
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1937-1939
Enthält an Nennungen von Angeboten und Erwerbungen aus der NS-Zeit: Hokusei, Utamaro, Hieroshige: Probedrucke, Angebot Kunsthandlung Paul Weigt, Straßburg.- Alte italienische Bilderrahmen, Angebot aus dem Eigentum Giuseppe Duotto.- Albert W. Hofmann: Mappe mit Zeichnungen und Aquarellen des Malers.- 1 Teppich, vorgelegt von Herr Amsinck, Altona-Othmarschen.- Fikentscher: 1 Bild, erworben von Fräulein Horst.- Bücher, Angebot Antiquariat Breinersdorf, Bestellung Kurt Martin.- Hans Thoma: Christus und die Samariterin, William Chase: Männerporträt, Duveneck: Selbstbildnis, Angebot Gemäldegalerie Carl Nicolai.- Bücher, Angebot Antiquariat Matthei, Bestellung Kurt Martin.- 2 Holzschnitte aus der neunten deutschen Bibel, 1 Holzschnitt aus dem Schatzbehalter, Ankauf Kurt Martin beim Kunstantiquariat Eduard Walz, München.- Nathaniel Currier: 2 Lithographien, Angebot Antiquariat Ludwig Röhrscheid, Bonn.- 3 Bände Des Knaben Wunderhorn, früher Eigentum Karl Johann Philipp Spitta, Mitteilung an Herr Röhn.- Bücher aus dem Nachlass Schueler, Angebot Nachlassverwalterin Maria Plum, Freiburg/Breisgau.- Spitzweg-Fälschungen, vorgelegt von Galerie Heinemann, München.- Flegel: Stillleben, Neuerwerbung Wallraf-Richartz-Museum, Köln, Mitteilung National-Galerie, Berlin.- 2 Bildnisse und mehrere Bilder, Angebot Frau Kronberger.- Schwind: 2 Zeichnungen Urania und Einsamkeit, Ankauf.- Biedermann: Ansicht Freiburg im Breisgau, Angebot Kunsthändler Hugelshofer, Zürich.- Sammlung Schuster.- 1 Richtschwert, Angebot Kunsthandlung Paul Weigt, Straßburg.- Jan van Goyen: 1 Bild, Eigentum Prof. Starck Karlsruhe.- Schwind: 2 Kartons, Angebot Wolfgang Schöne, Berlin.- 1 Bozzetto, Ankauf Kurt Martin.- Rembrandt: Radierung Die Beschneidung 1654, für Oskar Huber erworben von Arthur Speyer, Berlin.- Bildnisse Weinbrenner und Familie Weinbrenner, Eigentum Fräulein Hübsch.- Frégevize: Ansicht des Genfer Sees, Angebot Walther Bernt, München als Tauschobjekt für Issel: Landschaft in Schweizer Eigentum.- Leihgabe Bild Ponte all` asse, Eigentum Ludwig (?).- Fikentscher: 1 Bild, Mitteilung an Herr Mittelstraß.- Goethe-Jahrbuch, Angebot Antiquariat Malotta.- 1 antikes Relief, Eigentum Frau von Seeckt, Angebot, vorgelegt von Carl Weickert, Berlin.- 1 Kopf-Fragment aus Schnaittach, Mitteilung von Eberhard Wiegand.- Mit Steinspitzen versehene Pfeile aus badischen Beständen für das Karl-May-Museum, Mitteilung an Herr Frank.- Feuerbach: 2 Zeichnungen und Zeichnung Feuerbach auf dem Totenbett, Angebot Herr Keim; Kreuztragung aus der Karlsruher Passion, Angebot Kunsthandlung Tiocca, Schweiz.- Rauer: Meeresstudie, Schwind: Zeichnungen, Angebot.- Schwind: 1 Karton, Eigentum Fräulein von Neufville.- Feuerbach: Studie zur Medea, Steg am Wesslinger See, Haus in Ferch, Lang: 1 Bild, Mitteilung an Peter Halm, München.- 1 kleine Christusfigur und Cranach: 1 Bild, Angebot Böhler, erworben von Rolf Kramer-Kirdorf.- Goldring, 3. Jh., germanisch, Angebot Alte deutsche Kunst GmbH, Bremen.
7,0 cm
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:13 MESZ
Hierarchie
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